Ähnliche Bilder wie aus Idlib erreichen uns jetzt leider auch aus Nordost-Syrien.

Spendenaufruf: Humanitäre Hilfe für Binnenflüchtlinge in Idlib und im Nordosten

Eine halbe Million Menschen ist in Idlib auf der Flucht. Auch in Nordost-Syrien fliehen viele Menschen vor den türkischen Angriffen. Unser*e Partner*innen vor Ort versuchen zu helfen, brauchen dafür aber Ihre Unterstützung.

Ähnliche Bilder wie aus Idlib erreichen uns jetzt leider auch aus Nordost-Syrien.

In der Region Idlib sind seit April rund 500.000 Menschen auf der Flucht vor Bombardements und vorrückenden Truppen des Assad-Regimes. Viele der Binnenvertriebenen harren in improvisierten Zelten, in Rohbauten oder unter Bäumen aus.

In Nordost-Syrien leben etwa 5 Millionen Menschen, darunter ca. 100.000 Binnenflüchtlinge aus allen Landesteilen, die in schlecht situierten Camps untergekommen sind. Sie leben im Elend. Seit dem Start der türkischen Militär-Offensive werden viele weitere Menschen zur Flucht gezwungen.

Unsere Partner*innen in Idlib und Nordost-Syrien tun, was sie können, um die Not der Binnenvertriebenen zu lindern. Dabei brauchen sie dringend Ihre Unterstützung!

Unsere Partnerin Souad (siehe unten) ist selbst vor den Luftangriffen auf ihre Stadt Richtung Norden geflohen. In Kafranbel hatte sie in einem Frauenzentrum gearbeitet, jetzt verteilt sie humanitäre Hilfe nahe der abgeriegelten türkischen Grenze. „Zumindest den Verletzlichsten will ich zur Seite stehen“, sagt sie.

„Wir hoffen immer noch auf Beistand“. Unsere Projektpartnerin Souad.

 

1 Paket Windeln: 2000 SYP = 4.15 €
1 Kilo Babynahrung: 2500 SYP = 5,20 €
1 Zelt für 4 Personen: 70.000 SYP = 145 €

Humanitäre Hilfe ist kein Schwerpunkt der Arbeit unserer zivilgesellschaftlichen Projektpartner. Adopt a Revolution unterstützt zivigesellschaftiche Projekte – etwa Bildungsprojekte, Frauenzentren, oder MedienaktivistInnen. Doch das Elend in Idlib lässt weder uns noch unseren Partner*innen eine Wahl. Weil sich viele große Hilfsorganisationen aus Idlib weitgehend zurückgezogen haben, müssen wir einspringen.

Auch in Nordost-Syrien verschärft die türkische Militär-Offensive die humanitäre Lage massiv. Unsere Partner*innen versuchen sie mit Nahrung, Medikamenten und Unterkünften zu versorgen so gut es geht.

Petition an die Vereinten Nationen

Die Menschen in Idlib werden von der Internationalen Gemeinschaft weitgehend im Stich gelassen. Eine Petition der Syria Campaign ruft deshalb das Amt der Vereinten Nationen für die Koordinierung humanitärer Angelegenheiten, die Mitgliedstaaten des Sicherheitsrats und die Geberstaaten der UN dazu auf, endlich angemessen auf die Situation in Idlib zu reagieren.  Die Petition können Sie hier unterzeichnen:

Petition an die Bundesregierung

Nordost-Syrien bietet derzeit tausenden Binnenflüchtlingen Sicherheit. Die bereits von der Türkei vorangegangenen Invasionen in Aleppo 2016 und Afrin 2018 haben deutlich gezeigt, dass daraus Flucht und Vertreibung und nicht Sicherheit oder gar Frieden resultieren. Die Bundesregierung ist dazu aufgerufen, den nötigen Druck auf die Türkei auszuüben, um die Invasion zu beenden. Waffen- und Rüstungsexporte an die Türkei müssen sofort gestoppt werden! Die Petition können Sie hier unterzeichnen: