Café Riwaq Beirut, Libanon

Von alternativen Aktivist*innen gegründet, war das Café Riwaq antisexistischer und antirassistischer Treffpunkt im Herzen Beiruts. Bei der Hafenexplosion wurde der Stadtteil schwer beschädigt – und das Café Anlaufpunkt für selbstorganisierte Unterstützungsstrukturen.

Spenden für die Küche für Alle!

Bis zur Explosion im Hafen von Beirut war Café Riwaq Treffpunkt für alle: Vertriebene syrische Aktivist*innen, alternative Künstler*innen, Aktivist*innen der emanzipatorischen Bewegung des Libanons. Die Explosion zerstörte Fensterscheiben, Inneneinrichtung und Mobiliar. Doch statt sich einen anderen Ort zu suchen, kamen die Gäste weiter. Nicht zum Kaffeetrinken, sondern um selbstorganisiert eine Gemeinschaftsküche aufzubauen.

Wo sonst der Barista Kaffee in Becher füllte, kochen jetzt Freiwillige in riesigen Töpfen. Von hier aus versorgen sie die Bewohner*innen der Protestcamps vor Ministerien, Botschaften oder dem Parlament, die politische Konsequenzen fordern. Oder ein Rückkehrrecht für migrantische Arbeiter*innen verlangen, die wegen der schweren Wirtschaftskrise arbeits- und obdachlos geworden sind. Oder strafrechtliche Konsequenzen für die korrupte politische und juristische Elite, die von der explosiven Fracht im Hafen wusste, aber nichts unternommen hat.

Das Café ist weiter ein wichtiger Ort, um die Ausgegrenzten der Gesellschaft zu unterstützen – und endlich einen politischen Neuanfang zu starten. Helfen Sie mit, unterstützen Sie die selbstorganisierte Zivilgesellschaft im Libanon mit Ihrer Spende!

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