Sard Network

Die Aktivist*innen der Plattform Sard (deutsch: Narrativ) sammeln und veröffentlichen seit 2017 Geschichten und Erzählungen aus der syrischen Revolution. So tragen sie dazu bei, Erinnerungen und Geschichten aus der Zeit der syrischen Revolution zu bewahren – und den einfachen Menschen eine Stimme zu geben.

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In Kriegen und großen Konflikten erzählt der Sieger die Geschichte. Es bleibt nichts übrig von den Träumen und Geschichten der Menschen, die durch den Krieg zerstört wurden. Und es bleiben oft auch keine Beweise übrig, dass es sie gab. Die Aktivist*innen von Sard stellen sich dem entgegen: Auf ihrem Blog bewahren sie das individuelle und kollektive Gedächtnis der syrischen Zivilgesellschaft.

Menschen aus ganz Syrien erzählen ihre Geschichten – ob Alltag, Erinnerungen oder prägende Umbrüche. Da gibt es beispielsweise den Arzt, der einst darüber schrieb, wie er bei der Belagerung von Ghouta mit dem Ausbruch von Typhus umging. Heute schreibt er – mittlerweile in Idlib – wie er versucht hier die Corona-Krise zu meistern.

Dank ihres großen Netzwerks können die Aktivist*innen Geschichten im ganzen Land sammeln und beschreiben unter Pseudonym auch die Erinnerungen aus den Gebieten des Assad-Regimes – damit der Aufstand von 2011 und seine Geschichten Teil der Identität Syriens bleiben.

Adopt a Revolution unterstützt die Arbeit des Sard Netzwerks – helfen auch Sie mit einer Spende mit, die Arbeit der AktivistInnen zu fördern!

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