Veranstaltung vom

Families for Freedom in Berlin: Aufklären über das Schicksal von Syriens Verschwundenen

Families for Freedom ist eine von Frauen geführte Initiative syrischer Familien, die Gerechtigkeit für ihre in syrischer Haft verschwundenen und getöteten Angehörigen fordern. Anfang September machen sie in Berlin auf das Schicksal der Verschwundenen aufmerksam.
Hintergrund vom

»Ich hoffe, dass die Leute endlich über die Oberfläche hinausdenken«

Sara ist eine linke syrische Dissidentin und Frauenrechtlerin. Ein Gespräch über Frauen in der syrischen Revolution, emanzipatorischen Aktivismus an konservativen Orten und Linke, die die Assad-Diktatur verteidigen.
Aus unseren Projekten vom

Emanzipation am Checkpoint

Frauen kommen in der Berichterstattung über Syrien meist als Opfer vor – als Opfer des Bombenterrors, als trauernde Mütter, als Opfer der Dschihadisten. Nur in den kurdischen Gebieten wurden sie als Akteurinnen in Politik und Militär wahrgenommen. Doch auch in den anderen Regionen wandelt sich die Rolle der Frauen – langsam, aber sicher.
Pressespiegel vom

Der stille Kummer & wachsender Organhandel in Damaskus

Vian Mohammad erzählt auf damascusbureau die Geschichte einer Witwe, deren Mann zum Märtyrer geworden ist. Es geschah am vierten Tag des islamischen Feiertags Eid al-Adha 2013, als er sie und die Kinder zu ihrem Bruder fuhr. Sie hatte keine Ahnung, dass sie nun zum letzten Mal an seiner Seite saß,…
Pressespiegel vom

Soziale Stigmata und der lange Schatten des Konflikts – Presseschau 12. April

Mustafa al-Haj geht für al-Monitor ausführlich auf das Schicksal von AIDS-Patienten in Syrien ein, deren Lebensbedingungen durch den Konflikt erheblich erschwert wurden. Das syrische Gesundheitsministerium ging Ende 2014 von 883 offiziell gemeldeten HIV-Infizierten aus, von denen lediglich 154 SyrerInnen eine kostenlose Behandlung in Anspruch nehmen – die Übrigen können die…
vom

11 Infusionsbeutel – Alltag in Douma, Ost-Ghouta

„Was soll ich tun? Wo soll ich bloß hin? Wer kann mir helfen?“ Diese Fragen stellte mir eine Frau, Umm Samer, die in der Finanzaufsicht unserer Organisation tätig ist, nachdem sie mir folgenden Zettel in die Hand gedrückt hatte: „Es werden 11 Infusionsbeutel benötigt“. „Diese haben wir leider nicht“, musste…
vom

Das Geheimnis – Alltag in Douma, Ost-Ghouta

„Das kann nicht sein!“, dachte ich, als ich im Süßigkeitenladen stand: Die Preise waren wirklich gesunken. Meine Kollegin hatte Recht behalten; mit nur wenig Geld konnte ich nun Lutscher kaufen, die ich für einen Schatz halte, da ich sie meinen Kindern nur selten schenken kann. Dies wird Außenstehende womöglich verwirren…
Pressespiegel vom

Antigone auf Syrisch; Stimmen der Hoffnung und Vielfalt – Presseschau vom 05.01.2015

ARA News berichtet über syrische Flüchtlingsfrauen in der libanesischen Hauptstadt Beirut, die das 2500 Jahre alte griechische Stück „Antigone“ von Sophokles aufgeführt haben. Möglich wurde dies mit Hilfe der Wohltätigkeitsorganisation Aperta Productions, die Flüchtlingen einen sicheren Ort anbietet, Traumata auszudrücken und sich mit ihnen auseinanderzusetzen. Im antiken Stück trotzt die…
vom

Geschichte aus Douma: Brief an den inhaftierten Onkel

Diesen Zettel fand ich im Schrank eines 10-jährigen Mädchens. Das Mädchen hat den Text von sich aus geschrieben, ohne dass jemand sie darum bat. Folgendes stand auf dem Zettel: Mein verhafteter Onkel heißt Mohammed. Ich liebe dich, mein Onkel, und ich hoffe, dass du bald aus dem Gefängnis entlassen wirst.…
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Geboren in Haft, in die Haft zurückgekehrt: Die Aktivistin Maria Shaabo

Die Sicherheitsdienste des Assad-Regimes haben am gestrigen Sonntag, dem 02.11.2014, die syrische Aktivistin Maria Shaabo an der syrisch-libanesischen Grenze festgenommen. AktivistInnen sagten aus, dass Maria während der Einreise nach Syrien von den syrischen Sicherheitsbehörden festgenommen wurde, als sie mit Freunden aus dem Libanon zurückkehrte. Bis zum jetzigen Zeitpunkt ist nichts…