Bericht aus Syrien vom

Erdoğans Angriffskrieg ist geopolitisches Geschachere

Im Juni 2023 wählt die Türkei. Um seine Macht zu sichern, bombardiert Erdoğan den Norden Syriens. Hinzu kommt eine Charmeoffensive gegenüber Assad, den er bisher als Terroristen bezeichnete. Die kurdischen Gebiete sind doppelt in Gefahr.
Bericht vom

Erdoğan ist Steigbügelhalter des IS

Erdoğan verklärt seinen völkerrechtswidrigen Angriffskrieg im Nordosten Syriens als Anti-Terror-Einsatz. Die Destabilisierung der Region durch die türkischen Bombardierungen spielt aber tatsächlich dem IS in die Hände. Und der hat nur auf eine Gelegenheit gewartet, zurückzukommen.
Aus unseren Projekten vom

„Es könnte unser letztes gemeinsames Bild sein“

Das Ausmaß und die Brutalität von Kriegen werden oft anhand der Anzahl getöteter Zivilist*innen gemessen. Was oft untergeht, sind die Auswirkungen auf die (Über-) Lebenden im Krieg. Unser Partner Diyar von PÊL berichtet, wie es sich derzeit im Nordosten Syriens unter Dauerbeschuss der Türkei lebt und wie PÊL hilft die Not zu lindern, obwohl sie selbst betroffen sind.
Bericht aus Syrien vom

Nordostsyrien zwischen Demokratisierung und IS-Terror

Laufend Angriffe aus der Türkei, der sog. "Islamische Staat" ist weiter aktiv und die Selbstverwaltung Nordostsyriens regiert allzu oft autoritär. Die Herausforderungen für die syrische Zivilgesellschaft im Nordosten des Landes sind gewaltig. Wie gehen Aktivist*innen mit ihnen um?
Hintergrund vom

Folter und willkürliche Inhaftierungen: Vorwürfe gegen die Selbstverwaltung Nordostsyriens

Der Tod eines 34jährigen Familienvaters in einem Gefängnis der Selbstverwaltung Nordostsyriens hat eine breite Diskussion über die Menschenrechtslage in der Region ausgelöst.
Bericht aus Syrien vom

Türkische Angriffe auf Ain Issa: Fakten schaffen vor dem US-Machtwechsel

Seit Ende November greifen türkische Soldaten und von der Türkei finanzierte Milizen die von kurdischen Einheiten kontrollierte Stadt Ain Issa in Nordsyrien an – und brechen damit einen in Sotschi ausgehandelten Waffenstillstand. Mindestens 10.000 Menschen sollen vor den Angriffen bereits geflohen sein. Ziel der Türkei ist wohl eine wichtige Verbindungsroute und das Schaffen von Fakten vor dem Machtwechsel in den USA.
Bericht aus Syrien vom

Durst als Kriegswaffe

Seit über zwei Wochen erhalten Hundertausende Menschen im kurdisch geprägten Nordostsyrien kein oder nur kaum fließend Wasser mehr vom türkisch kontrollierten Pumpwerk Allouk – und das bei hohen Temperaturen, mitten in der Pandemie. Niemand weiß, wie es weitergeht. Die EU muss jetzt Druck auf die Türkei aufbauen.
Hintergrund vom

Rätselraten um die Zukunft Nordsyriens

Seit Donald Trump den Abzug der US-Truppen angekündigt hat, drohen auch im Nordosten Syriens neue militärische Auseinandersetzungen. Zwar ist eine "Sicherheitszone" in der kurdisch dominierten Region im Gespräch, doch das Konzept ist so gut wie zum Scheitern verurteilt. Profitieren von der Situation könnte das Assad-Regime.
Veranstaltung vom

Mitmachen: Keine Waffen an die Türkei!

Es sind deutsche Panzer, die an vorderster Front von der Türkei aus in die kurdischen Gebiete in Syrien rollen! Das Ziel: Die Selbstverwaltung im Kanton Afrin zerschlagen. Obwohl der Angriff einem der wenigen Gebiete Syriens gilt, das bisher kaum vom Krieg betroffen war, reagiert die Bundesregierung zurückhaltend. Und Außenminister Gabriel will sogar die Genehmigung erteilen, die türkischen Panzer aufzurüsten. Diesen schmutzigen Panzer-Deal wollen wir stoppen - helfen Sie mit!
Hintergrund vom

Kurz erklärt: Die türkische Intervention gegen die Kurden in Syrien

Die militärische Offensive der Türkei gegen die syrisch-kurdische Enklave Afrin hat begonnen. Was genau ist geschehen? Wer ist dran beteiligt und was für Folgen hat dieser Krieg? Ein Überblick über die Fakten.