Kurz Erklärt vom

Cross Border: Das Scheitern der UN in drei Akten

Am 10. Juli war erstmal Schluss mit humanitärer UN-Hilfe für Nordwest-Syrien – das Mandat lief aus und konnte durch Russlands Veto nicht verlängert werden. Kurz darauf die Kehrtwende: Die Hilfe läuft weiter. Vorerst. Was genau passiert ist und was das Resultat am Ende heißt, haben wir hier kompakt zusammengefasst.
Pressemitteilung vom

Adopt a Revolution fordert Akt staatlichen Ungehorsams, um Menschenleben zu retten

Russland hat im UN-Sicherheitsrat gegen die UN-Resolution 2165 gestimmt. Seit heute darf die UN damit keine humanitären Hilfslieferungen mehr in den Nordwesten Syriens bringen. Derzeit gibt es keine echte Alternative, um diesen lebensrettenden Mechanismus zu ersetzen. Die Geberländer und die Bundesregierung sind jetzt in der Pflicht, sofort zu handeln und in einem Akt staatlichen Ungehorsams weitere Hilfslieferungen ohne UN-Mandat sicherzustellen. Ansonsten könnten Millionen Menschen sterben.
Kurz Erklärt vom

Warum UN-Hilfslieferungen nicht über Damaskus laufen dürfen

Wird es weitere humanitäre UN-Hilfe für Nordwest-Syrien über den 10. Juli hinaus geben oder wird Russland das verhindern? Bislang ist es ein Stochern im Dunkeln, Russland lässt sich nicht in die Karten schauen. Eins aber ist sicher: Alternativ Hilfen über Damaskus abzuwickeln, ist keine Option.
Hintergrund vom

UN-Hilfen für Syrien: Russlands Drohgebärden und ihre Folgen

Der UN-Sicherheitsrat stimmt am 10. Juli über eine UN-Resolution ab, die auch über den Stichtag hinaus die grenzüberschreitende UN-Hilfe für Nordwest-Syrien ermöglichen soll. Russland droht diese mit einem Veto zu stoppen. Was wäre die Folgen und was sind die Optionen?
Hintergrund vom

Droht eine weitere türkische Militäroffensive in Nordsyrien?

Die Türkei hat eine erneute Militäroffensive im Nordosten Syriens angekündigt. Was hat es mit der Drohung auf sich, welche Ziele stehen dahinter und lässt sich das noch verhindern? Wir klären auf.
Bericht aus Syrien vom

„Nordsyrien könnte eine Belagerung wie in Ost-Ghouta erwarten“

Abseits der Öffentlichkeit spitzt sich die humanitäre Situation in Nordsyrien derzeit massiv zu: Für vier Millionen Menschen steht die Versorgung mit Lebensmitteln auf dem Spiel, weil Preise explodieren und die UN ihre Hilfen reduziert hat. Den finalen Todesstoß könnte Russland der Region im Juli geben – mit einem Veto im UN-Sicherheitsrat für humanitäre UN-Hilfen.
vom

Adopt a Revolution, Landesflüchtlingsräte und PRO ASYL fordern die Gleichbehandlung aller Geflüchteten aus der Ukraine

Anlässlich der Innenminister*innenkonferenz vom 1.–3. Juni 2022 in Würzburg fordern PRO ASYL und die Landesflüchtlingsräte sowie viele weitere Organisationen und Initiativen eine bundesweite Regelung, die den Schutz von allen aus der Ukraine geflüchteten Menschen garantiert und einen sofortigen Stopp der Diskriminierung von Drittstaater*innen und Staatenlosen aus der Ukraine.
Pressespiegel vom

Friedensbewegung unter Beschuss

„Frieden schaffen ohne Waffen!“, so hatte die Friedensbewegung dieses Jahr zu den Ostermärschen geladen. Angesichts der russischen Aggression gegenüber der Ukraine würde dieser Slogan die Ukrainer*innen zwingen, in einer fremdbestimmten Autokratie zu leben. Weil wir es zynisch finden, wenn die Betroffenen nicht selbst mitreden können, haben wir einen alternativen Ostermarsch organisiert, der nicht nur Zulauf erhielt, sondern auch für viel medialen Wirbel sorgte.
Aktion vom

Alternativer Ostermarsch 2022: Stoppt russische Kriege – für Freiheit und Gerechtigkeit

Ukrainische und syrische Aktivist*innen organisieren gemeinsam einen "Alternativen Ostermarsch", denn von der "Friedensbewegung" fühlen sich viele von ihnen verraten.
Aktion vom

Darf man Putin “Kindermörder” nennen?

Die Polizei Berlin hat bei einer syrischen Demo am Samstag ein Schild konfisziert, auf dem Putin als "Kindermörder" bezeichnet wurde. Ist diese Bezeichnung eine Beleidigung oder Fakt?