Schlagwort: Übergangsregierung
Was das Ende der Caesar-Sanktionen für Syrien bedeutet
Mit dem Ende des Caesar Act fällt eines der größten Hindernisse für Wiederaufbau und wirtschaftliche Erholung. Der Schritt markiert einen politischen Kurswechsel und eröffnet neue wirtschaftliche Spielräume, bringt aber auch klare Erwartungen an die syrische Übergangsregierung mit sich.
Krieg vorbei, Frieden vertagt
Ein Jahr nach dem Ende des Assad-Regimes ist Syrien frei, aber nicht geeint. Die Aktivist*innen Safa Kamel, Alaa Almerie und Boulos Al-Hallaq sprechen über neue Machtkämpfe, zivilen Widerstand und den schwierigen Versuch, die Revolution in Demokratie zu überführen.
Wer weist die neuen Machthaber in die Schranken?
Die Revolution hat das Regime gestürzt, doch von Demokratie ist Syrien noch weit entfernt. Präsident Ahmed Al-Sharaa führt die Übergangsregierung, die über den politischen Neuanfang wachen soll. Doch wer kontrolliert sie? Zwischen Angst und Aufbruch ringt das Land darum, nach Jahrzehnten der Unterdrückung wieder Strukturen aufzubauen, die demokratische Prozesse tragen und Macht begrenzen können.
Dezentralisierung in Syrien – zwischen föderaler Hoffnung und Furcht vor Spaltung
Syrien steht vor einer zentralen Weichenstellung. Während Befürworterinnen in der Dezentralisierung den Schlüssel zu Stabilität und Teilhabe sehen, warnen Kritikerinnen vor neuen Konflikten und dem Verlust nationaler Einheit. Der aktuelle politische Prozess zeigt, wie schwierig es ist, regionale Selbstverwaltung und staatliche Souveränität in Einklang zu bringen.
Faire Parlamentswahlen? Zwischen Wunsch und Wirklichkeit
Die erste Phase der Parlamentsbildung in Syrien ist abgeschlossen. Wie wurde sie im Land wahrgenommen und wie haben unsere Partner*innen den Wahlprozess aus erster Hand erlebt?
Trotz Systemwechsel: In Syrien wird wieder gefoltert
Ein halbes Jahr nach Assads Sturz zeigt ein Bericht: Folter und Demütigung passieren weiter – auch von Akteuren, die direkt mit dem Staat verbunden sind. Die Justiz schweigt, Syriens Hoffnung auf einen Neuanfang wankt.
Wider der Gewalt: Syrien braucht seine Zivilgesellschaft
Nur zwei Monate nach den Massakern an der syrischen Küste erlebte nun der Süden des Landes eine Welle der Gewalt. Damit wird deutlich: Von einem Einzelfall kann nicht mehr gesprochen werden, vielmehr zeichnet sich ein bedrohliches Muster aus Verbrechen und Rechtsverletzungen ab, das sich durch Syrien zieht.
Aufbruch oder alte Muster im neuen Gewand?
Neue Regierung, alte Fragen: Während das neue Kabinett der syrischen Übergangsregierung durch religiöse und gesellschaftliche Vielfalt überzeugen will, spaltet die Übergangsverfassung. Was steht drin und wer fühlt sich wirklich vertreten?
Historischer Deal zwischen SDF und Damaskus
Nach langen Verhandlungen haben sich die syrische Übergangsregierung und die Syrischen Demokratischen Kräfte (SDF) auf ein Abkommen geeinigt. Die Zukunft der nordöstlichen Region galt als eine der komplexesten Fragen beim Aufbau eines neuen Syriens.
Was bedeutet der Gewaltausbruch für Syrien?
Die jüngsten Massaker an der syrischen Küste werfen einen dunklen Schatten auf die Zukunft des Landes. Die Zivilbevölkerung fordert eine unabhängige Justiz und eine lückenlose Aufarbeitung der Verbrechen.
