„Kay la yumha al-athar“, kurz KLYA, könnte frei ins Deutsche übersetzt werden als „Der bleibende Effekt“.

KLYA

Die Fraueninitiative KLYA unterstützt seit Jahren Frauen in Afrin und den umliegenden ländlichen Regionen. Ein besonderer Fokus liegt auf marginalisierten Gruppen wie Kurdinnen, Binnenvertriebenen, Frauen mit Behinderungen sowie Frauen, die Gewalt und Haft erlebt haben.

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„Kay la yumha al-athar“, kurz KLYA, könnte frei ins Deutsche übersetzt werden als „Der bleibende Effekt“.

Die Aktivistinnen von KLYA sind selbst Binnenvertriebene und kennen Flucht, Lagerleben und Existenzverlust aus eigener Erfahrung. Viele Frauen wurden durch Krieg, Inhaftierung und Vertreibung zu Alleinversorgerinnen, während eine Rückkehr in ihre zerstörten Häuser kaum möglich ist. KLYA setzt gezielt dort an, wo Unterstützung am dringendsten gebraucht wird, und etablierte in Afrin trotz jahrelanger Repression ein ehrenamtliches Frauennetzwerk sowie tragfähige Hilfestrukturen.

Ein zentraler Arbeitsbereich ist die Notfallhilfe für Binnenvertriebene in Afrin, mit dem Ziel, in akuten Krisen ein Mindestmaß an menschenwürdigen Lebensbedingungen zu sichern.

Seit 2025 ist KLYA auch in Ost-Ghouta aktiv. Im Ain-Terma-Zentrum setzt die Initiative bedarfsorientierte Bildungs- und Entwicklungsprogramme um, die auf regelmäßigen Analysen basieren und nachhaltige Wirkung entfalten.

Ein Schwerpunkt liegt auf der wirtschaftlichen und psychosozialen Stärkung von Frauen, darunter freigelassene ehemalige Gefangene, Frauen ohne Einkommen oder Versorger sowie durch Krieg und Haft traumatisierte Frauen. Einkommensschaffende Schulungen, Alphabetisierung, psychosoziale Begleitung und Weiterbildungen sind feste Bestandteile der Arbeit.

Auch Kinder stehen im Fokus der Programme in Ost-Ghouta. Bildungsangebote, spielerische Lernformate und psychosoziale Unterstützung fördern ihre kognitive, sprachliche und emotionale Entwicklung. Ergänzend stärkt KLYA den gesellschaftlichen Zusammenhalt durch gemeinschaftsbasierte Aktivitäten und die enge Zusammenarbeit mit der lokalen Gemeinschaft.


Wiederaufbau bedeutet nicht nur, Stein auf Stein zu setzen. Es geht auch um den Wiederaufbau von Vertrauen, darum die seelischen Wunden der Menschen zu heilen, und darum, sie wieder zusammenzubringen.

Safa Kamel, Gründerin & Leiterin von KLYA


Die Arbeit der Fraueninitiative KLYA im Überblick:

  • Notfallhilfe für Binnenvertriebene in Afrin

  • Versorgung mit Lebensmitteln, Heizmaterialien und grundlegender Beleuchtung

  • Aufbau und Stärkung lokaler Frauennetzwerke

  • Wirtschaftliches Empowerment von Frauen durch einkommensschaffende Schulungen

  • Alphabetisierung und psychosoziale Unterstützung für Frauen

  • Bildungs- und Entwicklungsprogramme für Kinder

  • Förderung kognitiver, sprachlicher und psychosozialer Fähigkeiten

  • Gemeinschaftsbasierte Aktivitäten zur Stärkung des sozialen Zusammenhalts

Die Fraueninitiative KLYA verbindet humanitäre Hilfe mit langfristigem Empowerment. Sie stärkt Frauen und Kinder in besonders belasteten Regionen und trägt dazu bei, gesellschaftlichen Zusammenhalt und neue Lebensperspektiven inmitten von Krise und Umbruch zu schaffen.

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