Corona-Hilfe für Syrien
In den Flüchtlingslagern Nordsyriens sind die Menschen der Pandemie fast schutzlos ausgeliefert. Unsere Partner*innen wollen die Folgen der Katastrophe abmildern - und brauchen dabei Ihre Hilfe!
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10 Jahre Revolution
Was am 15. März 2011 in Syrien mit friedlichen Protesten begann, ist heute eine Katastrophe mit globalen Folgen. Warum? Was bleibt von der Revolution? War es das wert? Jetzt lesen, sehen, hören, verstehen:
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Keine Abschiebungen nach Syrien!
Die Innenminister*innen entscheiden in Kürze über den Abschiebungsstopp für Syrien. Einige haben sich für Abschiebungen ausgesprochen. Wir fordern: Keine Abschiebungen in den Folterstaat!
Petition unterzeichnen!
Ausstellung zu DDR und Syrien
So unterschiedlich die Revolutionen 1989 in der DDR und 2011 in Syrien sind: Aktivist*innen beider Aufstände teilen Erfahrungen. Angesichts des Trends hin zum Autoritären müssen wir diese Erfahrungen nutzen.
Infos zur Ausstellung
Solidarität den Hütten! Sanktionen den Palästen!
In Syrien leben Millionen Menschen in Hütten, Zelten und Ruinen - ohne ausreichend Nahrung, sauberes Wasser und Heizmöglichkeiten. Syriens Binnenflüchtlinge brauchen unsere Solidarität - jetzt!
Helfen und mehr erfahren

Syriens Zivilgesellschaft stärken

Im Schatten von Diktatur, Krieg und Terror setzen sich syrische AktivistInnen friedlich für Menschenrechte und Demokratisierung ein. Adopt a Revolution unterstützt seit 2012 gewaltfreie emanzipatorische Projekte in Syrien und in der syrischen Diaspora.

Frauenzentrum Idlib

In Flüchtlingslagern in Nordsyrien hat die Corona-Pandemie verheerende Auswirkungen. Mit Aufklärung und realistisch umsetzbaren Hygienemaßnahmen versuchen die Aktivistinnen des Women Support and Empowerment Centers in Idlib, jeden Ausbruch zu verhindern – und stärken dabei zugleich Frauenrechte.

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Ziviles Zentrum, Atareb

“Wir geben jungen Leuten Alternativen zu Extremismus und Gewalt”, sagt Muhammad Shakrdy, Mitbegründer des Zivilen Zentrums von Atareb.

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Human Rights Guardians

Rund 100.000 Syrerinnen und Syrer verschwanden in Haftzentren oder an Checkpoints. Die Organisation Human Rights Guardians dokumentiert akribisch Einzelfälle und setzt sich für die Aufklärung dieser Verbrechen ein.

Spenden

Von Risiken und Nebenwirkungen

Der Wiederaufbau Syriens ist eine Jahrhundertaufgabe. Der Westen muss einen Weg finden, den Menschen zu helfen, ohne das Assad-Regime zu stärken. Unsere neue Studie beleuchtet Strategien, Akteure und Interessen.

Aktuelles

Aus unseren Projekten vom

Solidarität mit Syriens Binnenvertriebenen!

Im Norden Syriens leben Millionen Binnenflüchtlinge in Zelten, Hütten und Ruinen. Viele haben nicht genug zu essen, kein sauberes Wasser, keine Heizmöglichkeiten, kaum medizinische Versorgung. Wir rufen daher zum Jahresende zum Spenden auf - für unsere Partnerprojekte in Nordsyrien, die Menschen in Flüchtligslagern beistehen.
Kommentar vom

Straflosigkeit ist keine Option

Wer Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit verantwortet, muss sanktioniert werden. Die Sanktionen gegen das Assad-Regime sind im Interesse aller, die sich für Demokratie und Menschenrechte einsetzen – weltweit. Ein Kommentar von Anwar al Bunni
Interview vom

»Die Sanktionen sind ein Zeichen der Hilflosigkeit des Westens«

In der syrischen Disapora werden die gegen das Assad-Rehime erlassenen Sanktionen kontrovers diskutiert. Inwiefern erreichen die Sanktionen ihr Ziel, das Assad-Regime zu einer Verhaltensänderung zu bewegen? Inwiefern schaden sie der syrischen Zivilbevölkerung? Wir haben die Wirtschaftswissenschaftlerin Salam Said um eine Einschätzung gebeten.

Themen von Adopt a Revolution

Idlib

Die Region Idlib gehört zu den letzten Landesteilen außerhalb der Kontrolle des Assad-Regimes. Das Regime hat im Zuge seiner bisherigen Offensiven Tausende Kämpfer, aber auch Zehntausende ZivilistInnen und viele zivile AktivistInnen in die von islamistischen Milizen dominierte Region vertrieben. Die humanitäre Situation in Idlib ist schwierig bis katastrophal und kann sich jederzeit durch eine militärische Eskalation weiter verschärfen.

Flucht und Asyl

Fast 6 Millionen SyrerInnen sind vor Krieg und Verfolgung ins Ausland geflohen, rund eine halbe Million von ihnen nach Deutschland. Die zunehmend repressive Asylpolitik Deutschlands und der EU zwingt Flüchtlinge oft auf lebensgefährliche Routen, verhindert in vielen Fällen den Familiennachzug und führt - vor allem an den EU-Außengrenzen - zu menschenunwürdigen Lebensbedingungen.

Der kurdisch geprägte Nordosten

Die kurdisch geprägte Region im Nordosten Syriens wird von der kurdischen Partei PYD bzw. der kurdischen Miliz YPG kontrolliert. Die Situation in der Region gilt, seitdem der »IS« weitgehend vertrieben ist, für Syrien als vergleichsweise stabil, aber auch hier drohen viele Risiken.

»Wir erleben [in Syrien] das politische Komplettversagen sämtlicher internationaler Gremien, von UNO, Weltsicherheitsrat, USA, Nato und Europäischer Union. Aber auch das Ende jeglicher Form eines humanistischen Internationalismus. Außer kleinen (heroischen) Organisationen wie Médecins Sans Frontières oder Adopt a Revolution dominiert massenhaft Ignoranz.«
Die "taz" vom 17. Dezember 2016