Corona-Hilfe für Syrien
In den Flüchtlingslagern Nordsyriens sind die Menschen der Pandemie fast schutzlos ausgeliefert. Unsere Partner*innen wollen die Folgen der drohenden Katastrophe abmildern - und brauchen dabei Ihre Hilfe!
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Nothilfe für Idlib
Die Offensive des Assad-Regimes zwingt Hunderttausende zur Flucht. Zwischen türkischer Grenze und den vorrückenden Truppen Assads ist die humanitäre Lage der Menschen katastrophal. Unsere Partner*innen helfen so gut sie können – und brauchen dabei dringend Ihre Unterstützung!
Nothilfe für Idlib
Keine Abschiebungen nach Syrien
Immer mehr Politiker fordern Abschiebungen nach Syrien. Doch das Assad-Regime ist kein Kooperationspartner, sondern ein Fall für den Strafgerichtshof. Unterstützen Sie unsere Kampagne!
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Unser Einsatz für Frauenrechte
Ohne die Beteiligung von Frauen kann es keine echte Demokratie geben – auch nicht in Syrien. Wir unterstützen daher Frauenzentren unserer Partner*innen, die gezielt Frauen fördern und sie im Kampf für ihre Rechte stärken.
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Frieden von unten
Von Adopt a Revolution unterstützte zivilgesellschaftliche Initiativen in Syrien helfen den Schwächsten, kontern den Einfluss von Extremisten und versöhnen verschiedene Bevölkerungsgruppen. Lesen Sie hier, wie das geht!
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Syriens Zivilgesellschaft stärken

Im Schatten von Diktatur, Krieg und Terror setzen sich syrische AktivistInnen friedlich für Menschenrechte und Demokratisierung ein. Adopt a Revolution unterstützt seit 2012 gewaltfreie emanzipatorische Projekte in Syrien und in der syrischen Diaspora.

Women Support and Empowerment Center, Idlib

In Flüchtlingslagern in Nordsyrien hätte eine Corona-Pandemie verheerende Auswirkungen. Um die Ausbreitung des Virus zu vermeiden, klären die Aktivistinnen des Frauenzentrums auf und verteilen Seife und Desinfektionsmittel an Bedürftige. Mit Rechtsberatung helfen sie Frauen, ihre Rechte trotz Dominanz islamistischer Milizen einzufordern.

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Ziviles Zentrum, Atareb

„Wir geben jungen Leuten Alternativen zu Extremismus und Gewalt“, sagt Muhammad Shakrdy, Mitbegründer des Zivilen Zentrums von Atareb.

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Human Rights Guardians

Rund 100.000 Syrerinnen und Syrer verschwanden in Haftzentren oder an Checkpoints. Die Organisation Human Rights Guardians dokumentiert akribisch Einzelfälle und setzt sich für die Aufklärung dieser Verbrechen ein.

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Von Risiken und Nebenwirkungen

Der Wiederaufbau Syriens ist eine Jahrhundertaufgabe. Der Westen muss einen Weg finden, den Menschen zu helfen, ohne das Assad-Regime zu stärken. Unsere neue Studie beleuchtet Strategien, Akteure und Interessen.

Aktuelles

Aus unseren Projekten vom

Corona-Pandemie: Unterstützen Sie die Selbsthilfe syrischer Aktivist*innen!

Die syrische Zivilgesellschaft will nicht fatalistisch darauf warten, bis die Covid-19-Pandemie die Flüchtlingslager Nordsyriens erreicht. In Selbstorganisation tun unsere Partner*innen alles in ihrer Macht stehende, um die Folgen der drohenden Katastrophe abzumildern. Unterstützen Sie diese Arbeit mit Ihrer Spende!
Bericht aus Syrien vom

Türkei unterbricht Wasserversorgung für Hunderttausende Zivilist*innen

Mit einem dramatischen Appell wenden sich 49 zivilgesellschaftliche Organisationen Nordostsyriens an die Internationale Gemeinschaft: Die Türkei darf die Wasserversorgung für die kurdisch geprägte Region Hassaka nicht länger unterbrechen!
Hintergrund vom

Asyl in der EU: Verändern sich die Lagebewertungen für Syrien?

Ein Großteil der syrischen Schutzsuchenden erhält in Europa weiterhin einen Schutzstatus. Aber es gibt Anzeichen dafür, dass sich der Druck auf syrische Geflüchtete erhöht.
Bericht aus Syrien vom

„Sie schießen auf alles, was sich bewegt!“

Berichte von Schüssen der türkischen Grenzposten auf fliehende Zivilist*innen an der türkisch-syrischen Grenze sind fast alltäglich. Ob es einen Schießbefehl gibt oder nicht: Im Grenzgebiet wird Europas Abschottungspolitik mit scharfer Munition durchgesetzt.

Themen von Adopt a Revolution

Idlib

Die Region Idlib gehört zu den letzten Landesteilen außerhalb der Kontrolle des Assad-Regimes. Das Regime hat im Zuge seiner bisherigen Offensiven Tausende Kämpfer, aber auch Zehntausende ZivilistInnen und viele zivile AktivistInnen in die von islamistischen Milizen dominierte Region vertrieben. Die humanitäre Situation in Idlib ist schwierig bis katastrophal und kann sich jederzeit durch eine militärische Eskalation weiter verschärfen.

Flucht und Asyl

Fast 6 Millionen SyrerInnen sind vor Krieg und Verfolgung ins Ausland geflohen, rund eine halbe Million von ihnen nach Deutschland. Die zunehmend repressive Asylpolitik Deutschlands und der EU zwingt Flüchtlinge oft auf lebensgefährliche Routen, verhindert in vielen Fällen den Familiennachzug und führt - vor allem an den EU-Außengrenzen - zu menschenunwürdigen Lebensbedingungen.

Der kurdisch geprägte Nordosten

Die kurdisch geprägte Region im Nordosten Syriens wird von der kurdischen Partei PYD bzw. der kurdischen Miliz YPG kontrolliert. Die Situation in der Region gilt, seitdem der »IS« weitgehend vertrieben ist, für Syrien als vergleichsweise stabil, aber auch hier drohen viele Risiken.

»Wir erleben [in Syrien] das politische Komplettversagen sämtlicher internationaler Gremien, von UNO, Weltsicherheitsrat, USA, Nato und Europäischer Union. Aber auch das Ende jeglicher Form eines humanistischen Internationalismus. Außer kleinen (heroischen) Organisationen wie Médecins Sans Frontières oder Adopt a Revolution dominiert massenhaft Ignoranz.«
Die "taz" vom 17. Dezember 2016