Keine Abschiebungen nach Syrien
Immer mehr Politiker fordern Abschiebungen nach Syrien. Doch das Assad-Regime ist kein Kooperationspartner für Abschiebungen, sondern ein Fall für den Strafgerichtshof.
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Nothilfe für Idlib & den Nordosten
Die Idlib-Offensive des Assad-Regimes hat Hunderttausende Menschen vertrieben. Die Binnenflüchtlinge leben im Elend. Das droht jetzt auch im Nordosten. Unsere Partner*innen versuchen vor Ort zu helfen – und brauchen dabei Ihre Unterstützung.
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Petition gegen Türkei-Offensive
Die türkische Militär-Offensive zwingt Hunderttausende zur Flucht. Es droht eine weitere humanitäre Katastrophe – die Bundesregierung muss ihr möglichstes tun, um den Angriffskrieg zu beenden!
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Unser Einsatz für Frauenrechte
Ohne die Beteiligung von Frauen kann es keine echte Demokratie geben – auch nicht in Syrien. Wir unterstützen daher Frauenzentren unserer Partner*innen, die gezielt Frauen fördern und sie im Kampf für ihre Rechte stärken.
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Frieden von unten
Von Adopt a Revolution unterstützte zivilgesellschaftliche Initiativen versuchen, den Schwächsten in Syrien zu helfen, Extremisten zu kontern oder Bevölkerungsgruppen zu versöhnen.
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Wiederaufbau in Syrien?
Der Wiederaufbau Syriens ist eine Jahrhundertaufgabe. Der Westen muss einen Weg finden, den Menschen zu helfen, ohne das Assad-Regime zu stärken. Unsere neue Studie beleuchtet Strategien, Akteure und Interessen.
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Syriens Zivilgesellschaft stärken

Im Schatten von Diktatur, Krieg und Terror setzen sich syrische AktivistInnen friedlich für Menschenrechte und Demokratisierung ein. Adopt a Revolution unterstützt seit 2012 gewaltfreie emanzipatorische Projekte in Syrien und in der syrischen Diaspora.

Women Support and Empowerment Center, Idlib

Nach ihrer Vertreibung aus Ost-Ghouta weigerte sich die Frauenrechtlerin Huda, ins Ausland zu fliehen. Stattdessen baute sie ihre Organisation in Idlib neu auf.

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Ziviles Zentrum, Atareb

„Wir geben jungen Leuten Alternativen zu Extremismus und Gewalt“, sagt Muhammad Shakrdy, Mitbegründer des Zivilen Zentrums von Atareb.

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Human Rights Guardians

Rund 100.000 Syrerinnen und Syrer verschwanden in Haftzentren oder an Checkpoints. Die Organisation Human Rights Guardians dokumentiert akribisch Einzelfälle und setzt sich für die Aufklärung dieser Verbrechen ein.

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Von Risiken und Nebenwirkungen

Der Wiederaufbau Syriens ist eine Jahrhundertaufgabe. Der Westen muss einen Weg finden, den Menschen zu helfen, ohne das Assad-Regime zu stärken. Unsere neue Studie beleuchtet Strategien, Akteure und Interessen.

Aktuelles

Kommentar vom

Unverantwortlich: IMK laviert beim Abschiebungsstopp herum

Gestern Nachmittag kündigte der Vorsitzende der Innenministerkonferenz Hans-Joachim Grote an, dass die Innenminister heute den Abschiebungsstopp nach Syrien für Straftäter und Gefährder aufweichen wollen. Auch wenn die Aussagen inzwischen relativiert wurden: Es gibt keinen Grund zur Beruhigung.
In eigener Sache vom

Von wegen »Urlaub in Syrien«: Unsere Zeitung Nr. IX

Jedes Jahr bringt Adopt a Revolution eine Zeitungsbeilage heraus, die der taz und anderen Zeitungen beiliegt. Doch dieses Jahr ist Alles anders als sonst.
Hintergrund vom

Irak: „Es geht nicht um Reformen oder Neuwahlen – es geht um unsere Rechte“

Was treibt die Menschen im Irak auf die Straße? Sami Adnan ist einer von Tausenden, die in Bagdad protestieren. Wir haben ihn zu den Gründen der aktuellen Revolte und zu den Hoffnungen seiner Generation interviewt.

Themen von Adopt a Revolution

Der kurdisch geprägte Nordosten

Die kurdisch geprägte Region im Nordosten Syriens wird von der kurdischen Partei PYD bzw. der kurdischen Miliz YPG kontrolliert. Die Situation in der Region gilt, seitdem der »IS« weitgehend vertrieben ist, für Syrien als vergleichsweise stabil, aber auch hier drohen viele Risiken.

Idlib

Die Region Idlib gehört zu den letzten Landesteilen außerhalb der Kontrolle des Assad-Regimes. Das Regime hat im Zuge seiner bisherigen Offensiven Tausende Kämpfer, aber auch Zehntausende ZivilistInnen und viele zivile AktivistInnen in die von islamistischen Milizen dominierte Region vertrieben. Die humanitäre Situation in Idlib ist schwierig bis katastrophal und kann sich jederzeit durch eine militärische Eskalation weiter verschärfen.

Flucht und Asyl

Fast 6 Millionen SyrerInnen sind vor Krieg und Verfolgung ins Ausland geflohen, rund eine halbe Million von ihnen nach Deutschland. Die zunehmend repressive Asylpolitik Deutschlands und der EU zwingt Flüchtlinge oft auf lebensgefährliche Routen, verhindert in vielen Fällen den Familiennachzug und führt - vor allem an den EU-Außengrenzen - zu menschenunwürdigen Lebensbedingungen.

»Wir erleben [in Syrien] das politische Komplettversagen sämtlicher internationaler Gremien, von UNO, Weltsicherheitsrat, USA, Nato und Europäischer Union. Aber auch das Ende jeglicher Form eines humanistischen Internationalismus. Außer kleinen (heroischen) Organisationen wie Médecins Sans Frontières oder Adopt a Revolution dominiert massenhaft Ignoranz.«
Die "taz" vom 17. Dezember 2016