#LeaveNoOneBehind
Das menschenrechtliche Versagen der EU geht über Moria weit hinaus: Inmitten der Corona-Pandemie lässt Europa Hunderttausende in Lagern sitzen. Unser Faltblatt beschreibt die Lage - und selbstorganisierten Widerstand dagegen.
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Corona-Hilfe für Syrien
In den Flüchtlingslagern Nordsyriens sind die Menschen der Pandemie fast schutzlos ausgeliefert. Unsere Partner*innen wollen die Folgen der drohenden Katastrophe abmildern - und brauchen dabei Ihre Hilfe!
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Hilfe für Beirut
Nach der Explosion sind viele Einwohner*innen nicht nur verstört, sondern wütend: Die Katastrophe ist nur ein Symptom des »failed state« Libanon. Aktuell die einzige Chance: Zivilgesellschaftliche Selbstorganisation. Die braucht unsere Unterstützung.
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Keine Abschiebungen nach Syrien!
Die Innenminister*innen entscheiden in Kürze über den Abschiebungsstopp für Syrien. Einige haben sich für Abschiebungen ausgesprochen. Wir fordern: Keine Abschiebungen in den Folterstaat!
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Ausstellung zu DDR und Syrien
So unterschiedlich die Revolutionen 1989 in der DRR und 2011 in Syrien sind: Aktivist*innen beider Aufstände teilen Erfahrungen. Angesichts des Trends hin zum Autoritären müssen wir diese Erfahrungen nutzen.
Infos zur Ausstellung

Syriens Zivilgesellschaft stärken

Im Schatten von Diktatur, Krieg und Terror setzen sich syrische AktivistInnen friedlich für Menschenrechte und Demokratisierung ein. Adopt a Revolution unterstützt seit 2012 gewaltfreie emanzipatorische Projekte in Syrien und in der syrischen Diaspora.

Frauenzentrum Idlib

In Flüchtlingslagern in Nordsyrien hätte eine Corona-Pandemie verheerende Auswirkungen. Mit Aufklärung und realistisch umsetzbaren Hygienemaßnahmen versuchen die Aktivistinnen des Frauenzentrums in Idlib, einen tödlichen Ausbruch zu verhindern.

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Ziviles Zentrum, Atareb

“Wir geben jungen Leuten Alternativen zu Extremismus und Gewalt”, sagt Muhammad Shakrdy, Mitbegründer des Zivilen Zentrums von Atareb.

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Human Rights Guardians

Rund 100.000 Syrerinnen und Syrer verschwanden in Haftzentren oder an Checkpoints. Die Organisation Human Rights Guardians dokumentiert akribisch Einzelfälle und setzt sich für die Aufklärung dieser Verbrechen ein.

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Von Risiken und Nebenwirkungen

Der Wiederaufbau Syriens ist eine Jahrhundertaufgabe. Der Westen muss einen Weg finden, den Menschen zu helfen, ohne das Assad-Regime zu stärken. Unsere neue Studie beleuchtet Strategien, Akteure und Interessen.

Aktuelles

Interview vom

Warum #SudanUprising weitergeht

Im April 2019 wurde Sudans langjähriger Diktator Omar Bashir abgesetzt. Aber die Proteste gehen weiter. Warum? Eman Noreen* von der Initiative #SudanUprising hat es uns erklärt.
Pressemitteilung vom

Syrien-Abschiebungen bedeuten Kooperation mit Assad

Bundesinnenminister Horst Seehofer will sich dafür einsetzen, den seit 2012 geltenden Syrien-Abschiebungsstopp zu beenden. Abschiebungen nach Syrien setzen voraus, dass die Bundesregierung mit Assads international geächteten Folterregime kooperiert.
Interview vom

»Ich fühle mich so stark wie noch nie«

Enas Kareem wollte eigentlich nur die Protestierenden im Irak mit Lebensmitteln unterstützen. Das war im Oktober 2019. Aber schnell wurde sie selbst in die Proteste und die Gewalt verwickelt und gründete daraufhin eine Frauengruppe, die heute Teil der sich entwickelnden feministischen Bewegung im Irak ist.

Themen von Adopt a Revolution

Idlib

Die Region Idlib gehört zu den letzten Landesteilen außerhalb der Kontrolle des Assad-Regimes. Das Regime hat im Zuge seiner bisherigen Offensiven Tausende Kämpfer, aber auch Zehntausende ZivilistInnen und viele zivile AktivistInnen in die von islamistischen Milizen dominierte Region vertrieben. Die humanitäre Situation in Idlib ist schwierig bis katastrophal und kann sich jederzeit durch eine militärische Eskalation weiter verschärfen.

Flucht und Asyl

Fast 6 Millionen SyrerInnen sind vor Krieg und Verfolgung ins Ausland geflohen, rund eine halbe Million von ihnen nach Deutschland. Die zunehmend repressive Asylpolitik Deutschlands und der EU zwingt Flüchtlinge oft auf lebensgefährliche Routen, verhindert in vielen Fällen den Familiennachzug und führt - vor allem an den EU-Außengrenzen - zu menschenunwürdigen Lebensbedingungen.

Der kurdisch geprägte Nordosten

Die kurdisch geprägte Region im Nordosten Syriens wird von der kurdischen Partei PYD bzw. der kurdischen Miliz YPG kontrolliert. Die Situation in der Region gilt, seitdem der »IS« weitgehend vertrieben ist, für Syrien als vergleichsweise stabil, aber auch hier drohen viele Risiken.

Durst als Kriegswaffe

»Wir erleben [in Syrien] das politische Komplettversagen sämtlicher internationaler Gremien, von UNO, Weltsicherheitsrat, USA, Nato und Europäischer Union. Aber auch das Ende jeglicher Form eines humanistischen Internationalismus. Außer kleinen (heroischen) Organisationen wie Médecins Sans Frontières oder Adopt a Revolution dominiert massenhaft Ignoranz.«
Die "taz" vom 17. Dezember 2016