Wiederaufbau in Syrien?
Der Wiederaufbau Syriens ist eine Jahrhundertaufgabe. Der Westen muss einen Weg finden, den Menschen zu helfen, ohne das Assad-Regime zu stärken. Unsere neue Studie beleuchtet Strategien, Akteure und Interessen.
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Wo der Krieg noch Alltag ist
Regelmäßig ist die Region Idlib Bombardements ausgesetzt, während Dschihadisten die Bevölkerung terrorisieren. Wir berichten regelmäßig mit Stimmen von vor Ort.
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Frieden von unten
Von Adopt a Revolution unterstützte zivilgesellschaftliche Initiativen versuchen, den Schwächsten in Syrien zu helfen, Extremisten zu kontern oder Bevölkerungsgruppen zu versöhnen.
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Syriens Zivilgesellschaft stärken

Im Schatten von Diktatur, Krieg und Terror setzen sich syrische AktivistInnen friedlich für Menschenrechte und Demokratisierung ein. Adopt a Revolution unterstützt seit 2012 gewaltfreie emanzipatorische Projekte in Syrien und in der syrischen Diaspora.

Women Support and Empowerment Center, Idlib

Nach ihrer Vertreibung aus Ost-Ghouta weigerte sich die Frauenrechtlerin Huda, ins Ausland zu fliehen. Stattdessen baute sie ihre Organisation in Idlib neu auf.

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Ziviles Zentrum, Atareb

„Wir geben jungen Leuten Alternativen zu Extremismus und Gewalt“, sagt Muhammad Shakrdy, Mitbegründer des Zivilen Zentrums von Atareb.

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Human Rights Guardians

Rund 100.000 Syrerinnen und Syrer verschwanden in Haftzentren oder an Checkpoints. Die Organisation Human Rights Guardians dokumentiert akribisch Einzelfälle und setzt sich für die Aufklärung dieser Verbrechen ein.

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Von Risiken und Nebenwirkungen

Der Wiederaufbau Syriens ist eine Jahrhundertaufgabe. Der Westen muss einen Weg finden, den Menschen zu helfen, ohne das Assad-Regime zu stärken. Unsere neue Studie beleuchtet Strategien, Akteure und Interessen.

Aktuelles

Aus unseren Projekten vom

PartnerInnen unter Beschuss: Unsere Projekte in Idlib

Adopt a Revolution unterstützt derzeit neun zivilgesellschaftliche Projekte in Idlib. Die Region ist gerade Ziel massiver Luftangriffe und einer Bodenoffensive. Um unseren PartnerInnen beistehen zu können, brauchen wir Ihre Unterstützung.
Hintergrund vom

Hintergründe zur Diskussion über Abschiebungen nach Syrien

Auch wenn der Abschiebestopp bis Ende 2019 verlängert wurde: Die Diskussion auf der Innenministerkonferenz über Abschiebungen nach Syrien war von Populismus und erschreckender Ahnungslosigkeit gekennzeichnet. Einige Hinweise, Klarstellungen und Hintergründe zur Debatte.
vom

#SyriaNotSafe: Aktion bei der Innenministerkonferenz in Kiel

Am 12. Juni 2019 fand in Kiel die Innenministerkonferenz der Bundesländer statt. Wir waren vor Ort, weil dort entschieden werden sollte, ob Syrer*innen zurück nach Syrien abgeschoben werden sollen. Wir haben lautstark darauf aufmerksam gemacht, was SyrerInnen bei Abschiebung in Assads Syrien droht.

Themen von Adopt a Revolution

Idlib

Die Region Idlib gehört zu den letzten Landesteilen außerhalb der Kontrolle des Assad-Regimes. Das Regime hat im Zuge seiner bisherigen Offensiven Tausende Kämpfer, aber auch Zehntausende ZivilistInnen und viele zivile AktivistInnen in die von islamistischen Milizen dominierte Region vertrieben. Die humanitäre Situation in Idlib ist schwierig bis katastrophal und kann sich jederzeit durch eine militärische Eskalation weiter verschärfen.

Wiederaufbau

Große Teile der Infrastruktur Syriens wurden im Krieg zerstört, Millionen Menschen leben unter prekärsten Bedingungen. Doch die Wiederaufbaupläne Assads drohen vor allem dem Regime und seinen Günstlingen zu Gute zu kommen und nicht der von den Zerstörungen betroffenen Bevölkerung.

Flucht und Asyl

Fast 6 Millionen SyrerInnen sind vor Krieg und Verfolgung ins Ausland geflohen, rund eine halbe Million von ihnen nach Deutschland. Die zunehmend repressive Asylpolitik Deutschlands und der EU zwingt Flüchtlinge oft auf lebensgefährliche Routen, verhindert in vielen Fällen den Familiennachzug und führt - vor allem an den EU-Außengrenzen - zu menschenunwürdigen Lebensbedingungen.

»Wir erleben [in Syrien] das politische Komplettversagen sämtlicher internationaler Gremien, von UNO, Weltsicherheitsrat, USA, Nato und Europäischer Union. Aber auch das Ende jeglicher Form eines humanistischen Internationalismus. Außer kleinen (heroischen) Organisationen wie Médecins Sans Frontières oder Adopt a Revolution dominiert massenhaft Ignoranz.«
Die "taz" vom 17. Dezember 2016