Aktivisten verbreiten die Revolutionsflagge in ihrer Stadt – als Zeichen ihres Widerstands gegen das Regime und hier vor allem als Zeichen des Widerstands gegen die Dschihadisten, denen diese Flagge ein Dorn im Auge ist.

Ziviles Zentrum, Atareb

„Wir geben jungen Leuten Alternativen zu Extremismus und Gewalt“, sagt Muhammad Shakrdy, Mitbegründer des Zivilen Zentrums von Atareb.

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Aktivisten verbreiten die Revolutionsflagge in ihrer Stadt – als Zeichen ihres Widerstands gegen das Regime und hier vor allem als Zeichen des Widerstands gegen die Dschihadisten, denen diese Flagge ein Dorn im Auge ist.

Nach sieben Jahren Krieg ist das Gemeinwesen in der Kleinstadt bei Aleppo durch Misstrauen und Furcht geschwächt – dagegen versuchen die AktivistInnen anzugehen. Und sie kämpfen nicht nur gegen das Assad-Regime: Jahrelang organisierten sie auch erfolgreich Proteste gegen Dschihadisten. „Wir lassen nicht zu, dass Dummköpfe und Extremisten unsere Revolution missbrauchen!“, sagte uns Muhammad einmal und steht bis heute zu seinem Wort.

Immer wieder gelang es der Stadt dank der organisierten Zivilgesellschaft Übergriffe der Radikalen abzuwehren. Außerdem haben die AktivistInnen zahlreiche erfolgreiche Kampagnen auf die Beine gestellt – unter anderem verbannten sie in Kooperation mit der Stadtverwaltung Waffen aus dem öffentlichen Raum. Lesen Sie hier einen ausführlichen Bericht über das Zentrum in Atareb.

Zivile Zentren machen vor Ort einen Unterschied – sie organisieren öffentliche Debatten, ermöglichen Partizipation und damit politische Kritik an den Verhältnissen. Unterstützen Sie diese Arbeit mit einer Spende:

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