Frauenzentrum Idlib

In Flüchtlingslagern in Nordsyrien hat die Corona-Pandemie verheerende Auswirkungen. Mit Aufklärung und realistisch umsetzbaren Hygienemaßnahmen versuchen die Aktivistinnen des Women Support and Empowerment Centers in Idlib, jeden Ausbruch zu verhindern – und stärken dabei zugleich Frauenrechte.

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Die Frauenrechtlerin Huda, Leiterin des Zentrums, weiß aus eigener Erfahrung gut, was Vertreibung insbesondere für Frauen bedeutet: Sie selbst wurde Anfang 2018 durch den Vormarsch des Assad-Regimes aus den Vororten von Damaskus nach Idlib vertrieben, ihr Frauenzentrum dabei zerstört. Doch statt Syrien zu verlassen, entschied sich Huda, eine langjährige Partnerin von Adopt a Revolution, in Idlib ein neues Frauenzentrum aufzubauen: Das Women Support and Empowerment Center.

Aufklärung über das Corona-Virus: Gesundheitskampagne im Frauenzentrum

Hier bieten Aktivistinnen erneut Alphabetisierungs-, Englisch- und Computerkurse für die Ärmsten dort lebenden Frauen an, um ihnen ein Einkommen zu sichern. Mit ihrer Rechtsberatung unterstützen sie Frauen dabei, in einer von Männern dominierten Gesellschaft ihre Rechte einzufordern. So fordern sie die Dominanz islamistischer Milizen heraus. In mehreren Flüchtlingslagern in Idlib sind die Aktivist*innen aktiv, um durch Aufklärung über einfache Hygienemaßnahmen der drohenden Corona-Pandemie etwas entgegen zu setzen.

Helfen Sie mit Ihrer Spende, die Arbeit des Frauenzentrums für Frauenrechte und gegen die Covid-19-Pandemie zu stärken!

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