Interview vom

“Nichts weniger als der Sturz des Regimes!”

Wo die feministische Revolution im Iran steht und was sie fordert.
Aus unseren Projekten vom

Genug ist genug: Frauen schlagen zurück

Im Juni wurde eine junge Studentin in Ägypten von einem Kommilitonen in ihrer Universität in Mansoura am helllichten Tag ermordet. Der Grund: Sie wollte ihn nicht heiraten. Das Tatmotiv ist im Grunde aber irrelevant. Was jedoch nicht egal ist: Solche Femizide weiter zu ignorieren, denn das führt unweigerlich zu weiteren.
Pressemitteilung vom

Offener Brief an den Berliner Senat: Geben Sie Ihre Blockade auf!

Wenn Berlin sein Selbstverständnis als solidarische Stadt, Zufluchtsort und Sicherer Hafen ernst meint, dann muss eine Aufnahme von wenigen Hundert Kriegsgeflüchteten aus Syrien und Afghanistan im Rahmen von Landesprogrammen auch umgesetzt werden!
Bericht aus Syrien vom

Femizide: Keine Frage der Ehre

Jedes Jahr werden in Deutschland mehr als 100 Frauen ermordet. Die Zahl der Femizide wertet das BKA erst seit 2015 aus – erst langsam gibt es hier ein Bewusstsein für den Straftatbestand. Aktuelle offizielle Zahlen zu Femiziden in Idlib oder Syrien gibt es nicht. Sicher ist aber: sie finden auch hier statt. Und die Täter haben kaum etwas zu befürchten.
Aus unseren Projekten vom

Alltäglicher Ausnahmezustand: Partner*innen bauen Nothilfe-Infrastruktur für den Ernstfall auf

Erdogan hat die Großoffensive gegen den Nordosten Syriens noch nicht final eingeleitet, trotzdem steht die Region bereits seit Wochen dauerhaft unter türkischem Beschuss. Unsere Partner*innen von PÊL sind in Alarmbereitschaft und müssen nun einen Mittelweg finden zwischen dem Aufbau flexibler Nothilfe-Strukturen und ihren Projekten, die langfristige Veränderung bringen. Kein einfacher Balanceakt.
In eigener Sache vom

„Die Türkei hat den Krieg gegen uns bereits eröffnet!“

Vergangene Woche meldet sich unser langjähriger Partner Diyar von PÊL per Nachricht: Seine Cousine Hivi wurde bei einem türkischen Angriff auf Nordost-Syrien getötet. Sie war erst 18 Jahre alt. Diyar bittet uns eindringlich um ein Gespräch, denn er möchte mitteilen, was ihm, seiner Familie und den Menschen in Nordost-Syrien derzeit widerfährt.
Aus unseren Projekten vom

Mit aller Macht gegen sexuellen Analphabetismus

Wie sich die Zukunft Syriens entwickeln wird, liegt auch in den Händen von Frauen und wie sie die Gesellschaft formen. Unsere Partnerinnen vom zivilen Zentrum Sawaedna bieten beispielsweise Kurse für Frauen und Teenager zu „reproduktiver Gesundheit” an. Wir haben mit ihnen darüber gesprochen, warum das wichtig ist.
Bericht aus Syrien vom

In den Tod getrieben: Abtreibungen in Idlib

Ein Abtreibungsverbot verhindert keine einzige Abtreibung, hat aber massive Konsequenzen für das Leben von Frauen. Auf der ganzen Welt werden die Selbstbestimmungsrechte von ihnen beschnitten – so auch in Syrien. Wir haben mit vielen Frauen in Idlib gesprochen – über ungewollte Schwangerschaften, gesellschaftliche Tabus und illegale Abtreibungen in einer Region, die von Krieg und Existenznot geprägt ist.
Bericht aus Syrien vom

„Die Zeit muss kommen, in der die Verbrecher sich umdrehen müssen, wenn sie das Haus verlassen.“

Am 9. August 2018 wurde Martin Lautwein nach 48 Tagen aus dem syrischen Folterknast entlassen. Auch vier Jahre später kämpft Martin mit dem Erlebten, aber vor allem mit dem Mangel an politischen Konsequenzen. Besonders wütend macht ihn der Anblick der geöffneten syrischen Botschaft in Berlin.
Kommentar vom

Al-Sisi Besuch in Berlin

Abdel Fattah Al-Sisi wird heute mit offenen Armen in Berlin empfangen. Wenige Tage vor dem Berliner CSD empfängt Olaf Scholz einen Diktator, der bis heute auch LGBTIQ* Aktivist*innen verhaften lässt. Ein Kommentar.