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Folteropfer: Nicht neu, aber täglich wieder schrecklich

55.000 schreckliche Bilder von 11.000 übel zugerichteten, zu Tode gefolterten Menschen. "Tötung im industriellen Ausmaß" schrieb der Guardian dazu in seinem Artikel. Es ist das blanke Grauen, sich diese Bilder anzuschauen, die ein Militärpolizist aus den Folterkellern des Assad-Regimes herausgeschmuggelt hat. Die Geschichte ist nicht neu - und doch jedes…
Pressespiegel vom

Genf II: Die BRD als Mittler? Teilnahme der Opposition und Irans? – Presseschau vom 18. Januar

In einem Gastbeitrag auf Al-Sharq appelliert Ilyas Saliba an die deutsche Regierung, ihrer internationalen Verantwortung gerecht zu werden und im Zuge der zweiten Syrien-Konferenz in Genf aktiv für eine friedliche Beilegung des syrischen Bürgerkrieges einzutreten. Deutschland genießt unter den Russen und Chinesen hohes Ansehen als neutraler Akteur, was sich zuletzt…
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„Hast du den Mut, weiter zuzuhören wie die Bombe herunterfällt?“ – Bericht aus Zabadani

Die Stadt Zabadani liegt nordwestlich von Damaskus nahe der libanesischen Grenze. Vor der Revolution war die Stadt aufgrund des im Sommer milden Klimas im Antilibanongebirge beliebtes Ausflugsziel aus- und inländischer Touristen, besonders aus Damaskus. Zabadani liegt in einem Tal - in den umliegenden Bergen befinden sich über 100 Militärstellungen, denn…
Pressespiegel vom

ISIS in Raqqa, die Zukunft Assads & Kurdistans – Presseschau vom 30. Dezember 2013

Chris Looney beleuchtet für Joshua Landis die Situation in Raqqa, einer Stadt im Nordosten Syriens, wo seit Mai 2013 der Al-Qaida-Ableger „Islamischer Staat im Irak und der Levante“ (ISIS) mit einer Mischung aus Repression und Abschottung regiert. Raqqa blieb zu Anfang des Aufstandes ruhig, während die Einwohnerzahl durch Flüchtlingsströme von…
Pressemitteilung vom

Syrien: Ikone des friedlichen Widerstands entführt

Pressemitteilung von Adopt a Revolution Razan Zaitouneh, Trägerin des europäischen Menschenrechtspreises zusammen mit drei weiteren MenschenrechtlerInnen entführt / Zusammenarbeit mit Leiterin von syrischer Partnerorganisation seit über zwei Jahren / Sofortige Freilassung gefordert Berlin/Damaskus, 11. 12.2013: Razan Zaitouneh, international ausgezeichnete Menschenrechtlerin und Ikone des Widerstands gegen die Assad-Diktatur, wurde in Douma,…
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Die Chemiewaffen überlebt, vom Hunger bedroht

Am 10. Dezember veröffentlichten wir diesen Text in unserer Zeitungsbeilage. Am frühen Morgen des gleichen Tags wurde die Menschenrechtsanwältin Razan Zaitouneh aus ihrem Büro heraus entführt. Wir sind entsetzt und fordern ihre sofortige Freilassung! Dieser Beitrag erschien als Aufmacher der Adopt a Revolution-Zeitung. Nach dem Chemiewaffenabkommen mit dem Assad-Regime schaut…
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„Wir müssen die Freiheit für eine bessere Gesellschaft nutzen“

Drei Monate nach dem Giftgas-Einsatz gegen Vororte von Damaskus zieht der Aktivist Sami aus Erbin Bilanz. Wir hatten mit ihm direkt nach den Angriffen gesprochen, als er Hilfs- und Rettungsaktionen aufs Engste begleitete. Jetzt fast er seine Erlebnisse zusammen, zieht als Bilanz, dass Assad vom Henker zum Gesprächspartner mutiert ist,…
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AktivistInnen in Damaskus über die Möglichkeit einer friedlichen Lösung

(Damaskus, Syrien) - Die Verhandlungen um die Genf II-Konferenz haben eine kritische Phase erreicht. Jene Konferenz soll die Syrische Opposition und das Assad-Regime zu einem Dialog bewegen. Bald entscheidet sich, ob die Konferenz überhaupt zustande kommt, und wenn ja, unter welchen Bedingungen. Berichten zufolge übt der Westen zunehmend Druck auf…
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Erklärung des Informationszentrums in Raqqa aus Protest gegen die andauernde Schikane durch ISIS

Das revolutionäre Medienzentrum in der Stadt Raqqa hat entschieden, seine gesamte Arbeit einzustellen, aus Protest gegen die andauernde Schikane durch ISIS (Islamischer Staat in Irak und Syrien) wie z.B. die Auspeitschung eines Aktivisten. Die Erklärung: Als wir das revolutionäre Medien-Zentrum vor zwei Jahren gründeten, war es unser Ziel, Nachrichten in…
Kommentar vom

Vergabe des Friedensnobelpreises: Die syrischen Oppositionellen haben davon wenig

Falscher Zeitpunkt, falscher Adressat. Die Vergabe des Friedensnobelpreises an die Chemiewaffeninspektoren mag gut gemeint sein, sie ist für die Entwicklungen in Syrien aber kontraproduktiv und bestätigt vor allem den Eindruck, dass die Weltgemeinschaft eines nicht im Blick hat: dort Frieden herzustellen. Erst vor einigen Wochen sind in Damaskus innerhalb von…