Berichte aus Syrien
Zwischen Zerstörung und Neubeginn machen wir die Stimmen der Menschen in Syrien hörbar – ihre Hoffnung, und Herausforderungen. Vermittelt durch enge Zusammenarbeit mit Partner*innen vor Ort, spiegeln die Berichte Perspektiven direkt aus dem Land wider.
Rückkehr nach Afrin: Warum ein Abkommen allein noch keinen Frieden schafft
400 vertriebene Familien reisen zurück nach Afrin. Doch manche kommen dort vor besetzten Häusern an.
Al-Sharaa in Berlin: Was Syriens Zivilgesellschaft jetzt fordert
Unsere Partner*innen in Syrien verfolgen den Besuch genau. Ihre zentrale Forderung: Die deutsche Politik soll sich einmischen – und den Fokus nicht auf Abschiebungen, sondern auf die politische Entwicklung im Land legen.
Wahlen in Raqqa: “Jetzt müssen wir anfangen, uns zu organisieren.”
Die Wahl in Raqqa entscheidet nicht nur über Sitze im Parlament – sondern darüber, ob zivilgesellschaftliche Stimmen überhaupt eine politische Rolle spielen dürfen.
Syrien im Schatten des Regionalkriegs: „Wir haben keine Ahnung, wohin es geht“
Distanzhalten ist die Maxime Syriens in dem verheerenden Krieg, der nun seit zwei Wochen die Region erschüttert. Auch wenn Syrien bislang kein direkter Kriegsschauplatz ist, sind die wirtschaftlichen und sicherheitspolitischen Auswirkungen auf das Land deutlich spürbar.
In Syrien wächst die Angst vor weiterer Spaltung
Die Kämpfe in Aleppo wirken bis tief in die syrische Gesellschaft hinein und belasten ein ohnehin fragiles Miteinander.
Faire Parlamentswahlen? Zwischen Wunsch und Wirklichkeit
Die erste Phase der Parlamentsbildung in Syrien ist abgeschlossen. Wie wurde sie im Land wahrgenommen und wie haben unsere Partner*innen den Wahlprozess aus erster Hand erlebt?
Syrien nach Suweida: Zwischen Isolation, Hass und geopolitischem Einfluss
Die jüngsten Geschehnisse in Suweida wirken weit über die Provinz hinaus. Politisch verschärfen sie den Wettbewerb um Einfluss, gesellschaftlich drohen sie die Kluft zwischen den Syrer*innen weiter zu vertiefen. Ohne Transparenz, Rechenschaft und einen ernsthaften inneren Dialog bleibt das Land gefangen in Gewaltspiralen – mit der Gefahr, dass die Errungenschaften des syrischen Aufstands nach dem Sturz des Assad-Regimes verloren gehen.
Gewalt in Suweida: Syrien braucht eine politische Wende
Die begangenen Massaker, Vertreibungen und anhaltende Blockade markieren einen weiteren, furchtbaren Wendepunkt in der syrischen post-Assad-Transition. Unter keinen Umständen darf es so weitergehen. Welche Optionen bleiben für ein Syrien nach den Gewaltexzessen in Suweida? Eine Einschätzung unserer Partner*innen.
“Stoppt die Blockade von Suweida!”
Nach den jüngsten Gewaltausbrüchen im syrischen Gouvernement Suweida steht die Region vor dem völligen Kollaps: Partner*innen vor Ort fordern die Aufhebung der Blockade.
“Suweida ist eine humanitäre und politische Katastrophe!”
Zehntausende wurden vertrieben, viele Menschen sind getötet oder verschleppt worden. Während die Gewalt von verschiedenen Seiten ausgeht, leisten mutige zivilgesellschaftliche Gruppen vor Ort lebensrettende Hilfe.
