Hintergrund vom

Die Lebensader bleibt erhalten – vorerst

Die russische Regierung hat einer Verlängerung der grenzüberschreitenden UN-Hilfen für Nordsyrien in letzter Sekunde zugestimmt. Das ist eine gute Nachricht für die rund 3,4 Millionen notleidenden Menschen in der Region. Aber weiterhin bleiben sie Spielball der Interessen Putins. Die werden vom im Sicherheitsrat erzielten Kompromiss durchaus bedient.
Aus unseren Projekten vom

Der Preis: Die “Same Shit”-Tasse

Hierzulande gelten islamistische Dschihadisten als das größte Sicherheitsproblem. Doch zivile Aktivist*innen aus Syrien wissen: Das Assad-Regime ist kein bisschen besser. Deshalb haben sie ein Bildmotiv gestaltet, wir bringen es auf eine Tasse.
Aus unseren Projekten vom

Frauentag in Syrien: “Die Revolution macht unsere Stärke sichtbar”

Vor fast zehn Jahren brach die syrische Revolution aus. Selbst wenn Diktator Assad scheinbar an der Macht bleibt: Die Revolution verändert die gesellschaftlichen Verhältnisse. Aktivistinnen streiten dafür, dass Frauen ihre Freiheiten behalten.
vom

Die Revolution ist nicht besiegt

Unsere Eltern hatten uns vor der Brutalität des syrischen Regimes gewarnt. Wir sahen die Aufstände in Tunesien und sagten uns: Das können wir auch! Eine Reflexion von unserem Partner Abdallah al-Khateeb über seine Erlebnisse in zehn Jahren Aufstand in Syrien.
Bericht aus Syrien vom

Selbstorganisiert bauen statt absaufen im Winter

Der Winterregen macht Geflüchteten in vielen Lagern in Syrien zu schaffen. Doch nicht so in Deir Ballout. Denn dort arbeiten Aktivist*innen mit den Bewohner*innen zusammen. An den lokalen NGOs vorbei, machen sie die Zelte der Menschen winterfest. Ein Beispiel dafür, wie Selbstorganisation wirkt.
Bericht aus Syrien vom

Selbstorganisiert in Syrien gegen Kälte und Corona

Im Camp in Deir Ballout im Nordwesten Syriens leben derzeit 6.000 Menschen in Zelten. Unsere Partner*innen vor Ort helfen mit, dass zum ersten Mal echte Hilfe im informellen Camp ankommt. Sie wandeln die Zelte in feste Bauten um. Dabei müssen sie vorsichtig sein – denn selbstorganisierte Hilfe ist von den türkischen Besatzern nicht gern gesehen.
vom

Abschiebungen nach Syrien? Ein Todesurteil

Die deutschen Innenminister beraten darüber, ob Abschiebungen nach Syrien wieder möglich werden - und nehmen damit in Kauf, wieder mit dem Assad-Regime zusammenarbeiten zu müssen. Eine rechtliche Normalisierung des Assad-Regimes, unter welchem Vorwand auch immer, ist ein Verbrechen, sagt unsere Partnerin Huda Khayti aus Idlib.
Interview vom

»Oxygen« oder Muntahas Geschichte der syrischen Revolution

Muntaha Karim* (41) gehört zu einer Gruppe von feministischen Aktivist*innen aus Zabadani, mit denen Adopt a Revolution bereits seit Jahren kooperiert. Muntahas Geschichte ist wie jede Biografie einzigartig, aber sie ist auch beispielhaft für die Geschichten vieler Aktivist*innen, die 2011 in Syrien den Aufstand gegen das Assad-Regime organisierten. Muntaha hat uns auf unsere Bitten hin lange Sprachnachrichten aus Idlib geschickt. Wir haben sie transkribiert und übersetzt, weil sie einen einmaligen Einblick geben in die Realität einer ganzen Generation ziviler Aktivist*innen in Syrien.
Kommentar vom

Der Folter in Syrien entkommen: “Ich lebe jeden Tag in dem Wissen, dass ich nur aufgrund meines deutschen Passes nach Hause gekommen bin.”

Martin Lautwein saß 48 Tage in einem syrischen Foltergefängnis. Jetzt schließt er sich der Klage gegen Folterer des Assad-Regimes an - und geht mit seinen Erlebnissen an die Öffentlichkeit. Hier begründet er seinen mutigen Schritt und weist darauf hin, dass andere noch immer und noch viel mehr unter der Gewalt in Syriens Gefängnissen leiden. Ein Statement.
vom

“Flüchtlingskonferenz” in Damaskus – Stellungnahme

Russland und das Assad-Regime laden zur Flüchtlingskonferenz nach Syrien. Zwar haben europäische Staaten und die EU eine Beteiligung abgelehnt, jedoch müssen internationale Akteure weiter daran arbeiten, Gerechtigkeit in Syrien zu schaffen, um eine sichere Rückkehr zu ermöglichen.