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Die größte Angst ist der Krieg
Die Eskalationen in Nordostsyrien schüren die Sorge vor einem neuen Krieg. Zwei Menschen aus der Region, eine arabische Stimme aus Raqqa und eine kurdische Stimme aus Afrin, sprechen über die Ursachen, Verantwortung und politische Perspektiven.
Was passiert in Nordost-Syrien?
In den vergangenen Wochen ist Syrien erneut an den Rand eines offenen inneren Krieges geraten. Die Konfrontation zwischen der Übergangsregierung und den SDF wirkt auf den ersten Blick wie ein plötzlicher Gewaltausbruch. Tatsächlich sind sie das Ergebnis einer Entwicklung, die sich über Monate aufgebaut hat. Ein Überblick.
Syrien braucht politische Teilhabe, nicht Abschieberhetorik
Zum Staatsbesuch von Ahmed Al-Sharaa fordern wir Abschiebungsdebatten zurückzuweisen und Menschenrechte sowie einen demokratischen Übergang in Syrien ins Zentrum zu stellen.
In Syrien wächst die Angst vor weiterer Spaltung
Die Kämpfe in Aleppo wirken bis tief in die syrische Gesellschaft hinein und belasten ein ohnehin fragiles Miteinander.
Gefährliche Heimkehr: Warum Abschiebungen nach Syrien scheitern müssen
Geflüchtete tragen die Last von Abschiebungen, die Bundesregierung die Verantwortung. Letztere zeigt, dass sie diese nicht ernst nimmt.
Was das Ende der Caesar-Sanktionen für Syrien bedeutet
Mit dem Ende des Caesar Act fällt eines der größten Hindernisse für Wiederaufbau und wirtschaftliche Erholung. Der Schritt markiert einen politischen Kurswechsel und eröffnet neue wirtschaftliche Spielräume, bringt aber auch klare Erwartungen an die syrische Übergangsregierung mit sich.
Was macht eigentlich Assad und wie lange noch?
Oft wird der Fokus in Berichterstattungen auf die Täter gelegt und nicht auf die Opfer. Das halten wir für falsch. Warum ein Blick auf Assad dennoch lohnt.
Krieg vorbei, Frieden vertagt
Ein Jahr nach dem Ende des Assad-Regimes ist Syrien frei, aber nicht geeint. Die Aktivist*innen Safa Kamel, Alaa Almerie und Boulos Al-Hallaq sprechen über neue Machtkämpfe, zivilen Widerstand und den schwierigen Versuch, die Revolution in Demokratie zu überführen.
Wer weist die neuen Machthaber in die Schranken?
Die Revolution hat das Regime gestürzt, doch von Demokratie ist Syrien noch weit entfernt. Präsident Ahmed Al-Sharaa führt die Übergangsregierung, die über den politischen Neuanfang wachen soll. Doch wer kontrolliert sie? Zwischen Angst und Aufbruch ringt das Land darum, nach Jahrzehnten der Unterdrückung wieder Strukturen aufzubauen, die demokratische Prozesse tragen und Macht begrenzen können.
365 Tage nach der Stunde Null
Unsere Partner*innen werfen einen Blick auf das vergangene Jahr und in die Zukunft.
