Syrien nach Assad
Nach Jahren von Gewalt und Unterdrückung bietet sich in Syrien erstmals die Chance auf einen demokratischen Neuanfang. Doch Demokratie fällt nicht vom Himmel
Wählerstimmen oder echter Wandel?
Während die Bundesregierung über Rückführungen in ein Land in Trümmern verhandelt, bleibt die wichtigste Frage auf der Strecke: Was für ein Syrien wollen wir unterstützen?
Alkoholverbot in Damaskus – worum es wirklich geht!
Die aktuelle Debatte dreht sich nicht um Alkohol. Sondern darum, wer darüber entscheidet, wie Menschen in Syrien leben sollen - und mit welcher Legitimation.
Wahlen in Raqqa: “Jetzt müssen wir anfangen, uns zu organisieren.”
Die Wahl in Raqqa entscheidet nicht nur über Sitze im Parlament – sondern darüber, ob zivilgesellschaftliche Stimmen überhaupt eine politische Rolle spielen dürfen.
Podcast: „Was Tun?“ – Gespräch mit Adopt a Revolution
In der aktuellen Folge des Podcasts „Was tun?“ blickt Geschäftsführerin Sophie Bischoff auf fünfzehn Jahre Solidaritätsarbeit zurück.
Syrien im Schatten des Regionalkriegs: „Wir haben keine Ahnung, wohin es geht“
Distanzhalten ist die Maxime Syriens in dem verheerenden Krieg, der nun seit zwei Wochen die Region erschüttert. Auch wenn Syrien bislang kein direkter Kriegsschauplatz ist, sind die wirtschaftlichen und sicherheitspolitischen Auswirkungen auf das Land deutlich spürbar.
Syrien braucht politische Teilhabe, nicht Abschieberhetorik
Zum Staatsbesuch von Ahmed Al-Sharaa fordern wir Abschiebungsdebatten zurückzuweisen und Menschenrechte sowie einen demokratischen Übergang in Syrien ins Zentrum zu stellen.
Was das Ende der Caesar-Sanktionen für Syrien bedeutet
Mit dem Ende des Caesar Act fällt eines der größten Hindernisse für Wiederaufbau und wirtschaftliche Erholung. Der Schritt markiert einen politischen Kurswechsel und eröffnet neue wirtschaftliche Spielräume, bringt aber auch klare Erwartungen an die syrische Übergangsregierung mit sich.
Was macht eigentlich Assad und wie lange noch?
Oft wird der Fokus in Berichterstattungen auf die Täter gelegt und nicht auf die Opfer. Das halten wir für falsch. Warum ein Blick auf Assad dennoch lohnt.
Krieg vorbei, Frieden vertagt
Ein Jahr nach dem Ende des Assad-Regimes ist Syrien frei, aber nicht geeint. Die Aktivist*innen Safa Kamel, Alaa Almerie und Boulos Al-Hallaq sprechen über neue Machtkämpfe, zivilen Widerstand und den schwierigen Versuch, die Revolution in Demokratie zu überführen.
Wer weist die neuen Machthaber in die Schranken?
Die Revolution hat das Regime gestürzt, doch von Demokratie ist Syrien noch weit entfernt. Präsident Ahmed Al-Sharaa führt die Übergangsregierung, die über den politischen Neuanfang wachen soll. Doch wer kontrolliert sie? Zwischen Angst und Aufbruch ringt das Land darum, nach Jahrzehnten der Unterdrückung wieder Strukturen aufzubauen, die demokratische Prozesse tragen und Macht begrenzen können.
