Die erste Phase der Parlamentsbildung in Syrien ist abgeschlossen. Wie wurde sie im Land wahrgenommen und wie haben unsere Partner*innen den Wahlprozess aus erster Hand erlebt?
Ein Auftritt Al-Sharaas bei der UN-Generalversammlung in New York macht Syrien nicht stabil. Gerechtigkeit und Reformen sind überfällig.
Die jüngsten Geschehnisse in Suweida wirken weit über die Provinz hinaus. Politisch verschärfen sie den Wettbewerb um Einfluss, gesellschaftlich drohen sie die Kluft zwischen den Syrer*innen weiter zu vertiefen. Ohne Transparenz, Rechenschaft und einen ernsthaften inneren Dialog bleibt das Land gefangen in Gewaltspiralen – mit der Gefahr, dass die Errungenschaften des syrischen Aufstands nach dem Sturz des Assad-Regimes verloren gehen.
Nach Jahrzehnten autoritärer Herrschaft finden in Syrien Parlamentswahlen statt, doch der Schein trügt. Ein Prozess, der Demokratie vorgibt, aber längst nicht alle Syrer*innen einbezieht, wirft Zweifel auf die Legitimität der Abstimmung.
In Homs kämpft eine neue Zivilgesellschaft darum, das Vakuum nach dem Regime zu füllen – mit Solarleuchten in dunklen Gassen und der Frage, wie man ein zerrissenes Land wieder zusammenbringt.
Gerade mal acht Monate nach Syriens Neubeginn verengen sich die Handlungsspielräume für die Zivilgesellschaft. Berichte über Einschüchterungen, Festnahmen und Angriffe auf friedliche Demonstrationen häufen sich.
In Syrien werden täglich neue Menschenrechtsverbrechen begangen, während die alten noch nicht aufgeklärt sind. STJ dokumentiert viele dieser Fälle sorgfältig, damit sie juristisch verfolgt werden können – trotz großer Herausforderungen und politischer Hindernisse. Wie gelingt es ihnen, Beweise zu sichern und Gerechtigkeit möglich zu machen?
Die begangenen Massaker, Vertreibungen und anhaltende Blockade markieren einen weiteren, furchtbaren Wendepunkt in der syrischen post-Assad-Transition. Unter keinen Umständen darf es so weitergehen. Welche Optionen bleiben für ein Syrien nach den Gewaltexzessen in Suweida? Eine Einschätzung unserer Partner*innen.
Nach den jüngsten Gewaltausbrüchen im syrischen Gouvernement Suweida steht die Region vor dem völligen Kollaps: Partner*innen vor Ort fordern die Aufhebung der Blockade.
Zehntausende wurden vertrieben, viele Menschen sind getötet oder verschleppt worden. Während die Gewalt von verschiedenen Seiten ausgeht, leisten mutige zivilgesellschaftliche Gruppen vor Ort lebensrettende Hilfe.
