Am 21. August 2013 wurden die östlichen Damaszener Vororte Ziel eines katastrophalen Giftgasangriffs, bei dem mehr als 1.300 Menschen getötet wurden. Angesichts der grauenvollen Bilder aus Khan Sheikhoun in Idlib, die dieser Tage die Weltöffentlichkeit beschäftigen, erinnert sich der Bildungsaktivist Abdulsattar an diesen furchtbaren Tag vor fast vier Jahren.
Auf den erneuten verheerenden Chemiewaffenangriff in Syrien müssen endlich Konsequenzen folgen. Zu viel steht auf dem Spiel, wenn auf internationaler Ebene wieder ein dreckiger Deal geschlossen wird.
Im Wahlkampf versprach US-Präsident Donald Trump der Terrormiliz „Islamischer Staat“ „die Scheiße aus dem Leib zu bomben“. Zwei Monate nach seinem Amtsantritt deutet vieles darauf hin, dass der neue Oberbefehlshaber des US-Militärs den Antiterrorkrieg in Syrien eskalieren lassen könnte: Die Zahl der zivilen Toten steigt.
Heftige Kämpfe erschüttern den Osten von Damaskus. Aufständische Milizen starteten am Sonntag eine Offensive gegen die Positionen des Assad-Regimes. Auch andernorts kommt es zu neuen Offensiven. Was dahinter steckt und warum das alles von Relevanz ist, lesen Sie hier.
Aktuelle Broschüre bietet Einblick in Zustand der Zivilgesellschaft in Syrien / Beeindruckende Breite an zivilem Engagement trotz Krieg, Terror und gezielter Angriffe / Vermittlung von Kontakten zu zivilen Initiativen in Syrien.
Als die Revolution beginnt, sind sie gerade einmal um die 19 Jahre alt. Sie organisieren sich, streiten für ihre universellen Rechte - und müssen deshalb fliehen oder sogar sterben. Die Geschichte einer Gruppe von jungen Damaszener Dissidenten.
Anfang März wurde unser Partner Abdulsattar in Erbin angeschossen. Derweil nimmt die Repression gegen zivile Aktivisten in den östlichen Damaszener Vororten weiter zu.
Über die Kriegsverbrechen des Regimes und seiner Verbündeten in Aleppo, die Machtkämpfe in Idlib und den Nazi der Assads. Mitte Dezember endete die viereinhalb Jahre währende Schlacht um Aleppo mit einem Sieg des syrischen Regimes und seiner russischen und iranischen Verbündeten. Der US-Think-Tank Atlantic Council widmet sich den letzten Monaten…
Während der bis 2014 währenden Schlacht um Homs vertrieben das Assad-Regime und seine Verbündeten gezielt Teile der Bevölkerung. Dieses Vorgehen wurde zur Blaupause einer von Daraya bis Aleppo fortgeführten Strategie. Eine neue Studie beleuchtet, was aus den Einwohnern der Stadt wurde – und wie sich das Regime die Zukunft der einstigen Metropole vorstellt.
Ein neuer Bericht von Amnesty International dokumentiert die Zustände im berüchtigten syrischen Foltergefängnis Saidnaya. Bis zu 13.000 Menschen könnten dort zwischen 2011 und 2015 exekutiert worden sein. Ein Kommentar von Karam Nachar.
