Kommentar vom

Warum der IS-Angriff auf Hasakah uns alle angeht

Von den deutschen Medien kaum beachtet vollzieht sich im nordostsyrischen Hasakeh zur Stunde immer noch eine schreckliche Katastrophe, für die Deutschland sowie alle westlichen Staaten große Mitverantwortung tragen. Der IS-Angriff auf das Al-Sina'a-Gefängnis hält seit fünf Tagen an - und darf nicht länger unbeachtet bleiben.
Kommentar vom

Zeit für Verantwortung und Gerechtigkeit: Holt alle deutschen IS-Unterstützer*innen zurück!

In einer geheimen Aktion hat die Bundesregierung acht deutsche Unterstützerinnen des »Islamischen Staates« aus Nordost-Syrien nach Deutschland zurückgebracht. Die meisten wurden inhaftiert. Aber einige kamen offenbar frei. Und der Großteil der noch lebenden deutschen IS-Anhänger*innen ist immer noch in Syrien – und dort weiter eine Gefahr. Deutschland muss endlich Verantwortung für seine Terror-Exporte übernehmen!
Aus unseren Projekten vom

Anschlag in Qamishli: „Unsere Arbeit beeinflusst das nicht“

Ein Terroranschlag des "Islamischen Staates" hat am Mittwoch im nordsyrischen Qamishli mindestens 75 Menschen in den Tod gerissen. Der Massenmord ereignete sich nahe des Mandela House und hat dort schwere Schäden angerichtet. Kurz konnten wir mit Osama sprechen, dem Leiter des von Adopt a Revolution unterstützten Zentrums der Zivilgesellschaft.
vom

SYRIAN VISIONS – 12. Mai im Heimathafen Neukölln

Ein Schlaglicht auf Syrien: Fünf Jahre nach Beginn des Aufstands bietet Adopt a Revolution tiefe Einblicke in eine vergessene Revolution. Eine ehemalige Geisel der Terrororganisation „Islamischer Staat“, die Luftangriffe für kontraproduktiv hält, ein ehemaliger Häftling des Assad-Regimes, der zur Verständigung aufruft, ein Pianist, der mit seinem fahrbaren Klavier inmitten von…
vom

5 Jahre syrischer Aufstand – Adopt a Revolution präsentiert sich im Mai 2016 gleich zweimal

SYRIAN VISIONS - INSIGHTS INTO A FORGOTTEN REVOLUTION Kreativer Widerstand in einer vergessenen Revolution 12. Mai 2016, 19 Uhr im Heimathafen Neukölln in Berlin Vor fünf Jahren, im Frühjahr 2011, strömten die Menschen in Syrien in landesweiten Protesten auf die Straße: Es war der Beginn des Syrischen Frühlings. Zu diesem…
Pressespiegel vom

Der Kampf gegen den Terror fällt aus

Eine militärische Strategie gegen den »Islamischen Staat« ist notwendig. Sich allein darauf zu konzentrieren, blendet allerdings die Situation der Menschen in Syrien aus. Das Land braucht nicht mehr Bomben. Eine Analyse in drei Thesen. Zum Beitrag von Elias Perabo
vom

Anschläge auf Paris: Wie SyrerInnen darauf reagieren

Die Welt war schockiert, als am Freitag sieben Angreifer in ruhigem und methodischen Vorgehen zuerst Zivilisten erschossen und danach ihre Sprengstoffgürtel in Pariser Bars, Restaurants, einer Konzerthalle und dem Stade de France, dem zentralen Sportstadium des Landes, zündeten. ISIS bekannte sich kurz darauf öffentlich mit Audiokommentaren auf Arabisch, Englisch und…
Pressespiegel vom

Warum die Syrer flüchten

Um Gründe für Flucht zu erfahren, lohnt es sich, mit Betroffenen zu sprechen. Der IS-Terror ist nicht der wichtigste Faktor. Zum Beitrag von Ferdinand Dürr
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Fragen und Antworten zur Eskalation in der Türkei

Nach einem Selbstmordanschlag im türkischen Suruç, nur wenige Kilometer von Kobani entfernt, hat der konservative türkische Präsident Erdoğan angekündigt, die Türkei würde nun mit militärischen Mitteln gegen ISIS in Syrien vorgehen. Über ein Jahr lang duldete die Türkei, dass der „Islamische Staat“ Städte und Orte jenseits der über 900 km…
Pressespiegel vom

Ein neuer Naher Osten entsteht: Das Kalifat bleibt unbesiegt

Ende Juni 2014 ruft die Terrormiliz IS ihr "Kalifat" aus. Ein Jahr später muss man feststellen: Selbst die Feinde des IS haben die Grenzen des neuen Staates de facto anerkannt. Sie feilen längst an einer neuen Kleinstaaterei im Nahen Osten. Zum Beitrag von Nora Schareika