News Typ: Aus unseren Projekten
Wie syrische AktivistInnen die Aufklärung von Verbrechen gegen die Menschlichkeit unterstützen
In Syrien sind rund 100.000 Menschen in Foltergefängnissen „verschwunden“. Damit diese Verbrechen eines Tages aufgeklärt werden können, müssen die einzelnen Fälle akribisch dokumentiert werden. Die Human Rights Guardians haben sich dieser Aufgabe verschrieben.
Leben unter Hai’at Tahrir al-Sham
Dschihadisten der aus al-Qaida hervorgegangenen Miliz Hai’at Tahrir al-Sham (HTS) haben große Teile Idlibs und des Umlands von Aleppo unter ihre Kontrolle gebracht. Für die Bevölkerung ist das katastrophal. Wir sind in Kontakt mit vielen Menschen in Idlib, die uns tagtäglich von ihrem Leben unter HTS berichten.
Neustart in Idlib – trotz großer Risiken
Im Frühjahr 2018 wurde unsere Partnerin Huda aus Ost-Ghouta vertrieben. Sie hat ihren Bruder verloren, Freundinnen und alles, was sie während der letzten Jahre aufgebaut hatte. In Idlib fängt sie nun wieder von vorne an, baut ein neues Frauenzentrum auf. Dabei kann auch dort alles jederzeit wieder vorbei sein. Woher nimmt sie die Kraft?
Kurzdoku | Die Schule Nr. 3: Abdulsattars Einsatz für das Menschenrecht auf Bildung
Die freien Schulen im Damaszener Vorort Erbin waren gegründet worden, um der islamistischen Agitation etwas entgegenzusetzen. Im Frühjahr dieses Jahres wurde eine von ihnen von einem russischen Luftangriff zerstört. Dutzende Menschen wurden getötet, die Aktivisten kurz darauf vertrieben. Ein filmischer Rückblick.
Eine gesamte Gesellschaft erfindet sich neu
Das Erstaunlichste am Menschen ist seine Fähigkeit, sich den schwierigsten Bedingungen anzupassen und selbst inmitten des Kriegs Raum für Empathie und Solidarität zu schaffen. Ein Beitrag von Saeed al-Batal aus unserer aktuellen Zeitung.
Flucht verhindern? Flucht ermöglichen? Wir tun beides – helfen Sie mit!
Viele unserer PartnerInnen werden vom Assad-Regime und von dschihadistischen Milizen verfolgt. Wir unterstützen Sie dabei, aus Syrien zu fliehen. Zugleich unterstützen wir diejenigen, die trotz aller Gefahren in Syrien an ihren zivilen Projekten weiterarbeiten wollen. Ihre Arbeit trägt dazu bei, dass Menschen nicht zur Flucht gezwungen werden.
»Kunst ist Widerstand«
Mit Unterstützung von Adopt a Revolution bauten Saeed al-Batal und seine Freunde ein Medienkollektiv im belagerten Ost-Ghouta auf. Gegen alle Widrigkeiten haben sie Unglaubliches auf die Beine gestellt. Ihre Geschichte erzählen sie nun in einem Dokumentarfilm, der auf dem Filmfest von Venedig mit mehreren Preisen bedacht wurde.
Drohende Idlib-Offensive: »Noch einmal Freiheit und Gerechtigkeit fordern«
Es erscheint wie ein letztes Aufbäumen der Zivilgesellschaft in Idlib und dem Südwesten Aleppos, zehntausende demonstrierten in den letzten Wochen in dutzenden Städten gegen Assads drohende finale Offensive. Diese wird immer wahrscheinlicher.
Stimmen aus Daraa: »Rede lieber nicht mehr mit mir«
Noch immer ist nicht klar, wie es für die Menschen in der Region Daraa im Süden Syriens weitergeht. Das Regime und seine iranischen und russischen Verbündeten haben große Teile der einstigen Rebellenhochburg eingenommen, mancherorts gibt es lokale Abkommen, öfters wird trotzdem weiter bombardiert. Die Menschen vor Ort haben vor allem eines: Angst vor dem Assad-Regime.
»Nicht weniger als eine komplette Reform des Systems!«
In Atareb kämpften mutige AktivistInnen erfolgreich gegen Extremisten. Nun streiten sie für die weitere Demokratisierung ihrer Stadt.
