Berichte aus Syrien
Zwischen Zerstörung und Neubeginn machen wir die Stimmen der Menschen in Syrien hörbar – ihre Hoffnung, und Herausforderungen. Vermittelt durch enge Zusammenarbeit mit Partner*innen vor Ort, spiegeln die Berichte Perspektiven direkt aus dem Land wider.
Bildungskampf in Syrien
Eine kleine oppositionelle Universität versucht in Syrien den Menschen eine Zukunft zu geben, die vom staatlichen Bildungssystem ausgeschlossen wurden. Doch Krieg, Assad-Regime und extremistische Aufstände machen dem Kollegium das Leben schwer. Kürzlich wurde die Hochschule zum vierten Mal vertrieben.
PartnerInnen unter Beschuss: Unsere Projekte in Idlib
Adopt a Revolution unterstützt derzeit neun zivilgesellschaftliche Projekte in Idlib. Die Region ist gerade Ziel massiver Luftangriffe und einer Bodenoffensive. Um unseren PartnerInnen beistehen zu können, brauchen wir Ihre Unterstützung.
Video: Die Schule No. 3
Im März 2018 starben mindestens 23 Menschen bei einem russischen Luftangriff auf Ost-Ghouta - in einer ehemaligen Schule. Über Jahren hatten wir gemeinsam mit medico international Schulen in Kellerräumen unterstützt, damit Kinder trotz Beschuss und Belagerung weiter unterrichtet werden konnten. Im Video berichtet Abdulsattar über das Projekt.
Zeitzeugnisse: Die kreativen Titelseiten der Wochenzeitung Souriatna
Souriatna ist eine der hochwertigsten oppositionellen Zeitungen Syriens. Vor allem ihre Titelseiten sind oft eindrucksvolle Zeitzeugnisse des Konfliktes. Wir haben einige zusammengestellt.
Warum ich nicht gegangen bin
Warum hat sich ein 27-Jähriger entschieden, im Kreuzfeuer zwischen Assad-Regime und dem "Islamischen Staat" zu leben?
Fraternity Center Kobani
Sie laden verschiedene Bevölkerungsgruppen dazu ein, miteinander zu diskutieren, sie dokumentieren Menschenrechtsverletzungen, organisieren Kampagnen zur Stärkung von Frauenrechten - das leisten die AktivistInnen des Fraternity Centers im Nordosten Syriens in Kobani, Hassaka, Ras al-Ayn und Tirpespî.
Gib niemals auf: Das Watad-Center in Yalda
Die AktivistInnen des Watad-Centers wurden erst in Yarmouk vom Assad-Regime ausgehungert, dann vom IS vertrieben. Dennoch ließen sie sich nicht unterkriegen - mittlerweile haben sie das Watad-Center in Yalda wieder aufgebaut.
„Wie stellt ihr euch den Frieden in Syrien vor?“
Elias Perabo im Gespräch mit Barbara Erbe: "Dass wir eben diese Menschen, die sich auch für unsere humanistischen Werte einsetzen, immer wieder im Stich lassen, macht mich wütend." Zum Beitrag
Menschen-rechtsarbeit unter Bomben und Belagerung
Woher nehmen Menschen die Kraft, um Bildungsprojekte, Medienworkshops oder Gesprächskreise zu organisieren - obwohl sie unter Bombardements und Belagerung leben? Woher kommt das Interesse, an solchen Angeboten teilzunehmen? Dass inmitten des Kriegs zivilgesellschaftliche Strukturen entstehen, überrascht. Aber nur auf den ersten Blick.
Ziviles Zentrum Daraa: Gemeinsam gemeinsame Probleme angehen
Daraa war einst Ausgangsort der Revolte gegen das Assad-Regime. Doch die Militarisierung des Konflikts hat die Lebensbedingungen der Menschen massiv verschlechtert - und zu Misstrauen der Bevölkerung gegenüber politischem Aktivismus aller Art geführt. Die AktivistInnen des Zivilen Zentrums Daraa versuchen das Vertrauen zwischen BürgerInnen, Stadtverwaltung und Zivilgesellschaft widerherzustellen.
