Aus unseren Projekten vom

Raqqa: Lebendiges Zentrum der Zivilgesellschaft

Mit dem Sieg gegen den Islamischen Staat (IS) lüftete sich 2017 der schwarze Schleier, der vier Jahre über der Stadt Raqqa lag. Einige Personengruppen müssen aber immer noch für ihre Sichtbarkeit kämpfen. Das betrifft vor allem Frauen und Menschen mit Behinderung.
Bericht aus Syrien vom

“Natürlich haben wir Angst, dass das Regime gewaltsam reagiert”

In Südsyrien, ausgehend von Suweida, blüht der Protest gegen das Assad-Regime mit einer vielfältigen Bewegung erneut auf. Wir haben mit den Aktivist*innen Lara und Rami* über die aktuelle Lage vor Ort und ihre Ängste gesprochen.
Aus unseren Projekten vom

Eskalationsstrategie statt Deeskalationsgarantie

Die türkischen Drohnenattacken und russischen Luftangriffe auf den Norden Syriens werden parallel zu den Astana-Gesprächen ausgeweitet und führen diese damit ad absurdum. Das belegt eine aktuelle Studie unserer Partner*innen von Syrians for Truth and Justice (STJ).
Bericht aus Syrien vom

Inmitten der Trümmerpolitik

Jedes Jahr berichten wir ausfühlich über unsere Arbeit und die Arbeit unserer Partner*innen vor Ort in Syrien. Lesen Sie jetzt unseren Jahresbericht 2022.
Aus unseren Projekten vom

„Mädchen und Frauen mit Behinderung werden in Syrien unsichtbar gemacht“

Menschen mit Behinderungen stehen in Syrien am Rande der Gesellschaft – viele politische, gesellschaftliche, ökonomische und buchstäbliche Hürden verhindern ihre aktive Teilnahme am alltäglichen Leben. Besonders dramatisch ist die Situation für Mädchen und Frauen mit Behinderungen.
Aus unseren Projekten vom

„Wir sind die erste Anlaufstelle für Menschen mit Behinderungen“

In Syrien hatte laut Humanitarian Needs Assessment Programme (HNAP) bereits 2020 jede vierte Person über 12 Jahren eine körperliche Behinderung. Bei den Kindern zählte UNICEF 2018 allein 750.000 mit kriegsbedingter Behinderung. Eine Lobby haben sie nicht, stattdessen erleben sie Diskriminierung und Ausgrenzung. Unsere Partner*innen von Dhuai Alhumam wollen das ändern. Mit ihrem Dialogprojekt reden sie nicht nur über Inklusion und Gleichstellung, sondern bewirken diese auch – Stück für Stück.
vom

Stimmen aus der Erdbebenregion

Am 6.2.2023 hat das schwerste Erdbeben seit 30 Jahren die türkisch-syrische Grenzregion getroffen. Es gibt Hunderte Todesopfer, Tausende Verletzte. Insgesamt sind mehrere Millionen Menschen betroffen - darunter auch unsere Partner*innen.
Bericht aus Syrien vom

Erdoğans Angriffskrieg ist geopolitisches Geschachere

Im Juni 2023 wählt die Türkei. Um seine Macht zu sichern, bombardiert Erdoğan den Norden Syriens. Hinzu kommt eine Charmeoffensive gegenüber Assad, den er bisher als Terroristen bezeichnete. Die kurdischen Gebiete sind doppelt in Gefahr.
Aus unseren Projekten vom

Kampfansage unserer Partnerinnen

Es war absehbar, mittlerweile ist es klar: Der Cholera-Ausbruch hat sich (nicht nur) in Syrien zu einer Epidemie entwickelt. Die Krankheit kann potentiell tödlich enden, bei zügiger Behandlung ist sie aber meist nach wenigen Tagen überstanden. Nur: In Idlib kann schon von medizinischer Grundversorgung kaum noch die Rede sein, insbesondere in den Flüchtlingscamps. Umso wichtiger ist Prävention. Unsere Partnerinnen nehmen den Kampf gegen Cholera auf.
Bericht aus Syrien vom

„Wir können sie nicht auch noch im Stich lassen!“

Was würden Sie tun, wenn Sie gezielt bombardiert werden? Sie ergreifen die Flucht. Millionen Menschen in den Flüchtlingscamps in Idlib können das nicht. Ihnen bleibt nur zu hoffen, dass sie den nächsten Angriff überleben werden. Unsere Partnerin Huda und ihr Team hätten eine Wahl: Sie könnten den Camps fernbleiben und ihre Arbeit dort – zumindest vorrübergehend – einstellen. Das kommt ihnen aber gar nicht in den Sinn. Hier erzählt Huda, warum sie die Arbeit fortführt und damit ein hohes Risiko eingeht.