Kurz Erklärt vom

Syrien vor den Parlamentswahlen: Zwischen Staatsaufbau und Scheinwahl

Nach Jahrzehnten autoritärer Herrschaft finden in Syrien Parlamentswahlen statt, doch der Schein trügt. Ein Prozess, der Demokratie vorgibt, aber längst nicht alle Syrer*innen einbezieht, wirft Zweifel auf die Legitimität der Abstimmung.
Aus unseren Projekten vom

Was verändert sich, wenn das Regime fällt, aber die Gewalt bleibt?

In Homs kämpft eine neue Zivilgesellschaft darum, das Vakuum nach dem Regime zu füllen – mit Solarleuchten in dunklen Gassen und der Frage, wie man ein zerrissenes Land wieder zusammenbringt.
Bericht aus Syrien vom

Rückfall in die Repression

Gerade mal acht Monate nach Syriens Neubeginn verengen sich die Handlungsspielräume für die Zivilgesellschaft. Berichte über Einschüchterungen, Festnahmen und Angriffe auf friedliche Demonstrationen häufen sich.
Aus unseren Projekten vom

Aufklärung von Menschenrechts-Verbrechen als Widerstand

In Syrien werden täglich neue Menschenrechtsverbrechen begangen, während die alten noch nicht aufgeklärt sind. STJ dokumentiert viele dieser Fälle sorgfältig, damit sie juristisch verfolgt werden können – trotz großer Herausforderungen und politischer Hindernisse. Wie gelingt es ihnen, Beweise zu sichern und Gerechtigkeit möglich zu machen?
Bericht vom

Gewalt in Suweida: Syrien braucht eine politische Wende

Die begangenen Massaker, Vertreibungen und anhaltende Blockade markieren einen weiteren, furchtbaren Wendepunkt in der syrischen post-Assad-Transition. Unter keinen Umständen darf es so weitergehen. Welche Optionen bleiben für ein Syrien nach den Gewaltexzessen in Suweida? Eine Einschätzung unserer Partner*innen.
Aus unseren Projekten vom

Trotz Systemwechsel: In Syrien wird wieder gefoltert

Ein halbes Jahr nach Assads Sturz zeigt ein Bericht: Folter und Demütigung passieren weiter – auch von Akteuren, die direkt mit dem Staat verbunden sind. Die Justiz schweigt, Syriens Hoffnung auf einen Neuanfang wankt.
Hintergrund vom

Selektive Justiz: Ein Freispruch für alle außer Assad?

Mit einer Kommission für Übergangsjustiz will Syriens Regierung Verantwortung zeigen – doch eingeschränkte Zuständigkeiten, fehlende Unabhängigkeit und eine selektive Fokussierung auf Assad-Verbrechen sorgen für scharfe Kritik. Ist echte Gerechtigkeit so überhaupt möglich?
Hintergrund vom

Wider der Gewalt: Syrien braucht seine Zivilgesellschaft

Nur zwei Monate nach den Massakern an der syrischen Küste erlebte nun der Süden des Landes eine Welle der Gewalt. Damit wird deutlich: Von einem Einzelfall kann nicht mehr gesprochen werden, vielmehr zeichnet sich ein bedrohliches Muster aus Verbrechen und Rechtsverletzungen ab, das sich durch Syrien zieht.
Kommentar vom

Syrien braucht Aufarbeitung statt Abkommen mit Russland

Russland ist verantwortlich für unermessliches Leid in Syrien – durch Kriegsverbrechen, gezielte Zerstörung und politische Rückendeckung für das Assad-Regime. Jetzt nutzt Moskau die wirtschaftliche Not des Landes, um sich erneut Einfluss zu sichern. Die Rechnung zahlt einmal mehr die syrische Bevölkerung.
Kurz Erklärt vom

Aufbruch oder alte Muster im neuen Gewand?

Neue Regierung, alte Fragen: Während das neue Kabinett der syrischen Übergangsregierung durch religiöse und gesellschaftliche Vielfalt überzeugen will, spaltet die Übergangsverfassung. Was steht drin und wer fühlt sich wirklich vertreten?