News Typ: Hintergrund
Kurz erklärt: Fakten zu Fluchtbewegungen und Evakuierungen aus Ost-Ghouta
Es gibt von seriösen Quellen bestätigte Berichte über Evakuierungen und Fluchtbewegungen aus Ost-Ghouta. Dennoch müssen solche Berichte mit Vorsicht rezipiert werden, denn das Assad-Regime und Russland nutzten sie, um die Offensive auf die seit Jahren von ihnen belagerte und bombardierte Enklave als Befreiung zu inszenieren. Zudem ist "Evakuierung" im vorliegenden Kontext ein extrem zweifelhafter Begriff.
Stimmen aus Ghouta: »Ich bin innerlich zerbrochen«
Das Assad-Regime und Russland setzen ihre Offensive auf Ost-Ghouta unbeirrt fort. Das Violations Documentation Center zählt rund 1.500 Tote allein während der letzten drei Wochen. Nun wurde das Gebiet bei Damaskus in drei Sektoren aufgespalten. Zivile Aktivisten berichten.
Stimmen aus Ghouta: »Wir hatten einen Traum«
Die Lage in Ost-Ghouta spitzt sich weiter zu. Das Assad-Regime und Russland ignorieren eine am 24. Februar vom Weltsicherheitsrat beschlossene Waffenruhe - noch immer haben keine Hilfsgüter die belagerten Damaszener Vororte erreicht, das Bombardement geht weiter und die östliche Front kollabiert.
Wie wird es in Ost-Ghouta weitergehen? Mögliche Szenarien des Grauens
Zur Zeit eskaliert die Lage in Ost-Ghouta, den östlichen Damaszener Vororten, in denen etwa 400.000 belagert und unter Dauerbeschuss sind. Viele davon sind langjährige Projektpartner von Adopt a Revolution. Was bedeutet die jüngste Verschärfung des Grauens? Was bezweckt das Regime und welche Szenarien sind nun denkbar?
Stimmen aus Ghouta: »Noch nie hatte ich solche Todesangst wie heute«
Mindestens 400 Menschen wurden während der letzten fünf Tage in Ost-Ghouta getötet, tausende weitere wurden verletzt. Seit Tagen harren die Menschen dort in stickigen Kellern aus, um sich vor den Bomben Assads und Russlands zu schützen. Lebensmittel und Medikamente sind rar - und ein Ende des Grauens ist nicht in Sicht. Zivile Aktivisten vor Ort berichten.
Kurz erklärt: Wer kontrolliert Ost-Ghouta?
Seit Anfang der Woche starben rund 300 Menschen durch Luftangriffe und Granatbeschuss in Ost-Ghouta bei Damaskus. Das Assad-Regime und Russland legitimieren ihre Angriffe mit dem Hinweis, sie gingen gegen Terroristen vor. Ungeachtet der Tatsache, dass die Angriffe offensichtlich vor allem ziviler Infrastruktur gelten und damit humanitäres Völkerrecht brechen: Wer sind die bewaffneten Gruppen, die Ost-Ghouta kontrollieren?
Humanitäre Lage in Ost-Ghouta: »Sie haben alle keine Hoffnung mehr«
Seit Anfang Februar ist die bereits zuvor dramatische Lage in Ost-Ghouta weiter eskaliert. Allein in den letzten zwei Tagen starben in den belagerten Orten bei Damaskus 250 Menschen durch die Luftangriffe und den Artilleriebeschuss Assads und Russlands. Ein Mediziner berichtet über die humanitäre Lage.
Das Leben unter Assads Belagerung
Selbst nach fünf Jahren der Belagerung und Bombardierung hat die Vertrautheit des Todes die Menschen in Ost-Ghouta nicht abgestumpft. Yassin Al-Haj Saleh über das Leben und Sterben in dem belagerten Vorort von Damaskus.
Kurz erklärt: Die türkische Intervention gegen die Kurden in Syrien
Die militärische Offensive der Türkei gegen die syrisch-kurdische Enklave Afrin hat begonnen. Was genau ist geschehen? Wer ist dran beteiligt und was für Folgen hat dieser Krieg? Ein Überblick über die Fakten.
Ghouta Update #6 | »Gürtel der Misere«: Klassenkampf in Ost-Ghouta
Die militärische Eskalation in Ost-Ghouta setzt sich fort. Doch warum traf der Konflikt die östlichen Vororte von Damaskus so hart? Warum wurde der Widerstand hier so unerbittlich? Ein historischer Abriss.
