News Typ: Hintergrund
Ein Pakt mit Assad? Nordsyrien am Scheideweg
Die kurdisch geprägte Selbstverwaltung Nordsyriens verhandelt mit dem Assad-Regime über die Zukunft der Region. Es gibt viele offene Fragen, nicht wenige Menschen fürchten die Zukunft. Wie es jetzt weitergehen könnte? Eine Analyse.
Idlib: Nirgends in Syrien ist die Lage komplizierter
Steht in Idlib die nächste große Schlacht des syrischen Krieges bevor? Die Lage vor Ort ist schon jetzt katastrophal.
Warum die Flüchtlingspolitik Deutschlands bis hinein nach Syrien wirkt
Im Süden Syriens sind Tausende vor dem vorrückenden Assad-Regime auf der Flucht, zahlreiche Schutzsuchende stauen sich vor der jordanischen und israelischen Grenze. Dass den Menschen die rettende Flucht in die Nachbarländer verweigert wird, verdankt sich auch der deutschen Innenpolitik.
Stimmen aus Daraa: »Ich sehe von hier aus die UN, die sind nur 200 Meter entfernt«
Hunderttausende Menschen sind in der südsyrischen Provinz Daraa auf der Flucht vor den Bomben Assads und Russlands. Eine der größten Fluchtbewegungen seit Beginn des Syrienkrieges. Unsere PartnerInnen berichten.
Kurz erklärt: Daraa am Abgrund
Seit einer Woche greift das syrische Regime Daraa an, eine der zwei verbliebenen Rebellenenklaven.
Ghouta revisited
Die Syrien-Kommission der Vereinten Nationen legt ihren Bericht zur Belagerung und Eroberung Ost-Ghoutas vor. Er ist ein Zeugnis des Grauens.
Yarmouk: Gefangen zwischen Assad und »Islamischem Staat«
Der Aktivist Abdallah berichtet über die Lage in Süddamaskus und dem Stadtteil Yarmouk - dem letzten urbanen Territorium des „Islamischen Staates“ und letztem hauptstadtnahem Gebiet außerhalb der Kontrolle des Assad-Regimes. Nun greifen die Armee und verbündete Milizen an.
Syriens Schock-Strategie
Nach der massenhaften Vertreibung ganzer Gemeinschaften aus zahlreichen syrischen Städten und Ortschaften erlaubt nun ein neues Gesetz dem Assad-Regime, Eigentum zu konfiszieren, die Vertreibung damit dauerhaft zu machen und die Demografie des Landes radikal zu verändern. Von Leila al-Shami.
Menschen verlassen Ost-Ghouta – Evakuierung, Flucht oder Vertreibung?
Nach wochenlangem, heftigem Bombardement mit mindestens 1.869 getöteten ZivilistInnen seit Beginn der syrisch-russischen Offensive verlassen immer mehr Menschen die Region Ost-Ghouta. Im Zuge der jüngsten Offensive des Assad-Regimes mit russischer Unterstützung waren viele zunächst innerhalb der völlig unterversorgten, stark zerstörten Vorstädte von Damaskus geflüchtet. Doch spätestens nachdem zwei der dominanten Rebellengruppen, Ahrar al-Sham und Failaq al-Rahman, Vereinbarungen über ihren Abzug zugestimmt haben, verlassen viele der rund 400.000 BewohnerInnen die Gegend - freiwillig und unfreiwillig. Ein Überblick.
Abkommen für Waffenstillstand in einem Teil Ost-Ghoutas
Im Lauf des heutigen Tages hatten Medien des Assad-Regimes über ein Abkommen zum Abzug der bewaffneten Rebellen aus dem südlichen Teil von Ost-Ghouta berichtet. Inzwischen bestätigte auch Failaq al-Rahman (Rahman Korps) einen Waffenstillstand für die Städte Erbin, Zamalka und Jobar, der mit Garantien Russlands versehen ist. Im folgenden dokumentieren wir die Regelungen des Abkommens.
