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Politische Bürokratie für Assads Krieg

Die Passbeschaffungspflicht ist für Hunderttausende Geflüchtete aus Syrien ein großes Problem, da sie dafür in die Botschaft ihres Verfolgerstaates müssen. Obwohl diese Behördenpraxis einfach geändert werden könnte, tut sich seit Jahren nichts. Denn: Hinter dem vermeintlich unpolitischen, bürokratischen Akt steckt knallhartes politisches Kalkül, indem illegale Praxen zumindest toleriert werden.
Pressemitteilung vom

Protestaktion zur Vorkonferenz der IMK: Ende der Passbeschaffungspflicht für Syrer*innen gefordert

Unter dem Motto „Defund Assad“ hat heute ein breites Bündnis an zivilgesellschaftlichen Organisationen zusammen mit syrischen Aktivist*innen im Rahmen einer Kundgebung vor dem Bundesrat an die Innenminister*innen appelliert, die Passbeschaffungspflicht für Syrer*innen auf die Tagesordnung der anstehenden IMK zu setzen. Die konkrete Forderung: Ein Ende der Behördenpraxis, die Geflüchtete zur Kooperation mit ihrem Verfolgerstaat zwingt.
Bericht aus Syrien vom

Neue Eskalationsstufe in Idlib: Flüchtlingscamps Ziel von Bombardement

Während deutsche „Influencer“ in Assads Syrien Urlaub machen, fröhlich Selfies vor zerstörten Hausfassaden posten und von einem sicheren Land schwadronieren, in dem „man“ gut leben kann, arbeitet das syrische Regime weiter an der kompletten Zerstörung der Region Idlib. Das erneute Ziel: Die Camps von Binnenvertriebenen.
Kurz Erklärt vom

Cross Border: Das Scheitern der UN in drei Akten

Am 10. Juli war erstmal Schluss mit humanitärer UN-Hilfe für Nordwest-Syrien – das Mandat lief aus und konnte durch Russlands Veto nicht verlängert werden. Kurz darauf die Kehrtwende: Die Hilfe läuft weiter. Vorerst. Was genau passiert ist und was das Resultat am Ende heißt, haben wir hier kompakt zusammengefasst.
Kurz Erklärt vom

Warum UN-Hilfslieferungen nicht über Damaskus laufen dürfen

Wird es weitere humanitäre UN-Hilfe für Nordwest-Syrien über den 10. Juli hinaus geben oder wird Russland das verhindern? Bislang ist es ein Stochern im Dunkeln, Russland lässt sich nicht in die Karten schauen. Eins aber ist sicher: Alternativ Hilfen über Damaskus abzuwickeln, ist keine Option.
Bericht aus Syrien vom

„Nordsyrien könnte eine Belagerung wie in Ost-Ghouta erwarten“

Abseits der Öffentlichkeit spitzt sich die humanitäre Situation in Nordsyrien derzeit massiv zu: Für vier Millionen Menschen steht die Versorgung mit Lebensmitteln auf dem Spiel, weil Preise explodieren und die UN ihre Hilfen reduziert hat. Den finalen Todesstoß könnte Russland der Region im Juli geben – mit einem Veto im UN-Sicherheitsrat für humanitäre UN-Hilfen.
Bericht vom

Dieses Folter-Urteil muss ein Anfang sein – nicht das Ende

Lebenslange Haft lautet das Urteil des Oberlandesgericht Koblenz für Anwar R., einen ehemaligen Geheimdienstler, der unter anderem Folter in über 4000 Fällen und mindestens 27 Morde im Al-Khatib-Gefängis verantwortet. Überlebende des Assadschen Folterregimes und Hinterbliebene der Opfer sehen das Urteil als ein wichtiges Zeichen - aber nicht als Genugtuung. Denn in Syrien dauert die Folter an. Daran haben heute in Koblenz etliche Menschen erinnert.
Bericht aus Syrien vom

Solidarität den Hütten, Zelten und Ruinen!

Für unsere Adopt-a-Revolution-Zeitung 2021/22 haben wir fünf binnenvertriebenen syrische Familien aus unterschiedlichen Landesteilen gebeten, uns ihre Geschichte zu erzählen. Ihre Schicksale und ihre Kraft haben uns bewegt.
Hintergrund vom

Wie das Assad-Regime Syrien in einen Narco-Staat verwandelt

Immer wieder entdecken Drogenfahnder tonnenweise Captagon-Pillen, versteckt in aus Syrien kommenden Gütertransporten. Was hat es mit dem Drogenschmuggel auf sich, wer sind eigentlich die Endabnehmer? Wer profitiert davon? Und was könnte man dagegen tun?
Bericht aus Syrien vom

»Das Assad-Regime hegt einen unglaublichen Hass« – Bericht aus Syrien

Der Stadtteil Daraa al Balad wird weiter vom Assad-Regime und seinen Verbündeten belagert und beschossen. Ein ehemaliger Partner von Adopt a Revolution hat uns über die Situation vor Ort berichtet – und warum er mit seiner Familie bislang nicht geflohen ist.