Hintergrund vom

800 Euro für den Diktator

800 Euro – so viel kostet derzeit ein Reisepass in Deutschland. Zumindest für syrische Geflüchtete, denn die Mehrheit von ihnen muss bislang einen neuen Pass für mehrere Hundert Euro in der syrischen Botschaft beantragen – so wollen es die deutschen Behörden. Eine Praxis, die für die Betroffenen nicht nur unzumutbar ist, sondern auch die Kriegskassen des Assad-Regimes massiv füllt.
Bericht aus Syrien vom

Neue Eskalationsstufe in Idlib: Flüchtlingscamps Ziel von Bombardement

Während deutsche „Influencer“ in Assads Syrien Urlaub machen, fröhlich Selfies vor zerstörten Hausfassaden posten und von einem sicheren Land schwadronieren, in dem „man“ gut leben kann, arbeitet das syrische Regime weiter an der kompletten Zerstörung der Region Idlib. Das erneute Ziel: Die Camps von Binnenvertriebenen.
Pressemitteilung vom

Bundesregierung muss Abhängigkeit von Autokraten jetzt beenden!

Die Türkei steht kurz vor ihrem nächsten völkerrechtswidrigen Angriffskrieg in Nordost-Syrien. Das ist eine Katastrophe mit Ansage für die Menschen in der bereits volatilen Region. Die deutsch-syrische Menschenrechtsorganisation Adopt a Revolution fordert deshalb die Bundesregierung auf jetzt zu handeln, bevor es zu spät ist. Dazu gehört auch dafür zu sorgen, dass sich die EU aus ihrer Abhängigkeit von Erdoğan befreit.
Interview vom

Afrin: Wie lebt es sich unter türkischer Besatzung?

Die türkische Armee hat 2018 völkerrechtswidrig den kurdischen Kanton Afrin in Nordsyrien eingenommen. Jetzt droht eine weitere türkische Militäroffensive in der nordsyrischen Grenzregion. Der syrische Menschenrechtsaktivist Bassam al-Ahmad gibt im Interview einen Einblick, was es für die Bevölkerung konkret bedeutet, in einem türkisch besetzten Gebiet zu leben.
Hintergrund vom

Droht eine weitere türkische Militäroffensive in Nordsyrien?

Die Türkei hat eine erneute Militäroffensive im Nordosten Syriens angekündigt. Was hat es mit der Drohung auf sich, welche Ziele stehen dahinter und lässt sich das noch verhindern? Wir klären auf.
Pressespiegel vom

„Letzter Strohhalm“

An der in München verabredeten Waffenruhe in Syrien binnen einer Woche gibt es große Zweifel. Elias Perabo, Initiator der Organisation "Adopt a Revolution", sieht die Vereinbarung zwiespältig. Nur eine sofortige humanitäre Hilfe für die Menschen in belagerten Städten könne den Grundstock für eine Feuerpause legen. Zum Interview mit Elias Perabo
Pressespiegel vom

Warum die Syrer flüchten

Um Gründe für Flucht zu erfahren, lohnt es sich, mit Betroffenen zu sprechen. Der IS-Terror ist nicht der wichtigste Faktor. Zum Beitrag von Ferdinand Dürr
Pressespiegel vom

Diplomatie statt Verhandlungsstillstand

Ein Ende des Blutvergießens in Syrien wird nur durch diplomatische Verhandlungen möglich sein. Diese müssen jetzt und ohne Vorbedingungen stattfinden und daher auch das Assad-Regime und die autoritäre russische Führung berücksichtigen. Ein Debattenbeitrag über Wege aus dem Syrienkonflikt von Niklas Kossow und Ilyas Saliba.
Pressespiegel vom

Aus Syrien geflüchtete Menschen sehen Assad als größte Bedrohung

Seit Monaten geistern in deutschen Medien und Talkrunden Zahlen zu den nach Deutschland geflüchteten Menschen. Während auf der einen Seite rechte Bürgerinitiativen gemeinsam mit Nazis beinahe täglich Stimmung gegen eine vermeintliche „Überfremdung“ machen und die Politik damit dann immer wieder neue Verschärfungen des Asylrechts begründet, kommen die Wünsche, Ziele und…
Pressespiegel vom

Angst vor Assads Fassbomben

Warum fliehen Syrer nach Deutschland? Was sehen sie als die größte Bedrohung in ihrer Heimat? Eine Studie hat 900 Flüchtlinge befragt und gibt erste Antworten. Zum Artikel von Pia Rauschenberger in Der Freitag.