Am 18. April 2018 folgten rund 150 Menschen dem Aufruf der Linksfraktion, vor dem Brandenburger Tor unter dem Motto "Nein zum Krieg" zu protestieren - darunter Abgeordnete, VertreterInnen von IPPNW, Bundesausschuss Friedensratschlag und Naturfreunden.
Erst nach dem Angriff auf drei Einrichtungen des syrischen Chemiewaffenprogramms kommen die EU-Außenminister zusammen, um über die Entwicklungen in Syrien zu beraten. Zwar ist eine Reaktion auf die wiederholten, tödlichen Angriffe mit Giftgas in Syrien notwendig, um eine Aufweichung des internationalen Rechts zu verhindern. Gleichwohl verletzt auch ein Militärangriff ohne…
Angehörige langjähriger Projektpartner unter den Opfern des Giftgas-Angriffs / Aus Deutschland unterstützte Journalisten filmen Tatort / Aufklärung der Täterschaft nur durch unabhängige Kommission, sofortige Beweisaufnahme nötig / Einmaliger Militärschlag kann nicht zu Gerechtigkeit in Syrien beitragen / Bundesregierung muss umgehend zivile Maßnahmen ergreifen.
JournalistInnen haben einen schweren Job, sie arbeiten unter hohem Zeitdruck, sind oft für breit gefächerte Themen zuständig und werden selbst dann, wenn sie sehr gute Arbeit machen, von vielen Seiten heftig kritisiert. Pauschale Medienschelte liegt uns daher fern. Aber im Fall der Berichterstattung über den Giftgasangriff in Douma können wir auf kritische Anmerkungen nicht verzichten - und hoffen, sie finden in der ein oder anderen Redaktion Gehör.
Die Ausweisung russischer Diplomaten wegen des Skripal-Falls ging schnell. Doch eine Giftgasattacke wie die in Ostghuta bleibt ohne politische Konsequenzen. Warum? Zum Beitrag auf Zeit Online.
Partnerorganisationen von Adopt a Revolution berichten über 40 Menschen, die erstickt sind/ Weitere Bombardements Russlands und des syrischen Regimes behindern Beweisaufnahme/ EU und Deutschland dürfen Einsatz von Giftgas nicht weiter tatenlos zusehen/ Vier Maßnahmen, die die Bundesregierung sofort unternehmen kann.
Nach wochenlangem, heftigem Bombardement mit mindestens 1.869 getöteten ZivilistInnen seit Beginn der syrisch-russischen Offensive verlassen immer mehr Menschen die Region Ost-Ghouta. Im Zuge der jüngsten Offensive des Assad-Regimes mit russischer Unterstützung waren viele zunächst innerhalb der völlig unterversorgten, stark zerstörten Vorstädte von Damaskus geflüchtet. Doch spätestens nachdem zwei der dominanten Rebellengruppen, Ahrar al-Sham und Failaq al-Rahman, Vereinbarungen über ihren Abzug zugestimmt haben, verlassen viele der rund 400.000 BewohnerInnen die Gegend - freiwillig und unfreiwillig. Ein Überblick.
Gemeinsam mit den Jusos, den Falken, Civaka Azad, Nav-Dem und medico international haben wir einen offenen Brief an Außenminister Heiko Maas verfasst - und fordern zudem von den Parteispitzen von CDU, SPD und CSU: Keine Waffenexporte an die Türkei!
Im Lauf des heutigen Tages hatten Medien des Assad-Regimes über ein Abkommen zum Abzug der bewaffneten Rebellen aus dem südlichen Teil von Ost-Ghouta berichtet. Inzwischen bestätigte auch Failaq al-Rahman (Rahman Korps) einen Waffenstillstand für die Städte Erbin, Zamalka und Jobar, der mit Garantien Russlands versehen ist. Im folgenden dokumentieren wir die Regelungen des Abkommens.
Luftschutzkeller in Schulräumen gezielt zerstört / Schulprojekt mit Förderung aus Deutschland finanziert / Mehr als 17 Tote und 50 Verletzte / Russland verweigert Debatte über humanitäre Lage im Weltsicherheitsrat.
