Abschiebungen nach Syrien setzen Frauen extremen Gefahren aus, die den meisten verborgen bleiben. Warum das Politiker*innen in Deutschland nicht gleichgültig sein sollte.
Was Frauen und Mädchen in Syrien droht, wenn sie abgeschoben werden, bleibt viel zu oft unbeachtet. Doch bevor wir darüber sprechen, eine Warnung: In dieser Geschichte geht es um Suizid.
Im Sommer 2024 wird Rama al-Abdullah in der Türkei Opfer rassistischer Gewalt und bürokratischer Willkür. Trotz gültiger Papiere wird sie nach Syrien abgeschoben – getrennt von ihrer Familie, die zurückbleibt.
Laila lebt mit ihrer Familie in einem libanesischen Flüchtlingslager, nur 80 Kilometer von Damaskus entfernt. Nach der Abschiebung ihres Mannes steht sie allein da, ohne Unterstützung.
Die Verteidigung von Demokratie und Menschenrechten ist anspruchsvoll und oft unbequem – das zeigt sich besonders deutlich in der aktuellen Abschiebedebatte. Ein Blick nach Syrien verdeutlicht, was auf dem Spiel steht, wenn wir die grundlegenden Prinzipien unserer Gesellschaft aufs Spiel setzen.
Vor 13 Jahren zündete der Funke der Revolution in Syrien. Seitdem kämpfen Frauen im Norden unermüdlich für ihre Freiheit, während sich das Land um sie herum dramatisch verändert.
Hunderttausende fliehen vor israelischen Angriffen im Libanon nach Syrien. Gleichzeitig intensiviert die Türkei ihre Angriffe auf den Nordosten Syriens.
Die Türkei greift erneut mit einer Großoffensive den Nordosten Syriens an und Deutschland liefert Waffen.
Warum fliehen syrische Flüchtlinge vor den israelischen Angriffen im Libanon ausgerechnet nach Syrien – einem Land, das sie einst verlassen mussten? Unser Partner unterhält Aufnahmezentren in Nordsyrien und beschreibt die pure Verzweiflung aus erster Hand.
UN Bericht warnt vor steigende Gewalt und Kriegsgefahr, trotzdem fährt die Türkei mit dem Normalisierungsplan fort.
