Gefangene
Die syrischen Geheimdienste haben Zehntausende Menschen inhaftiert, gefoltert und ermordet, rund 100.000 Menschen gelten bis heute als verschwunden. Auch viele aufständische Gruppierungen haben Menschen verschleppt.
„Der UN-Sicherheitsrat hat bei den syrischen Häftlingen und ihren Familien völlig versagt!“
Am 7. August befasste sich der UN-Sicherheitsrat das erste Mal mit den derzeit knapp 100.000 veschwundenen Menschen in Syrien. Hala Al-Ghawi und Amina Khoulani von Families For Freedom haben in New York vor dem Gremium gesprochen. Wir haben die ergreifende Rede ins Deutsche übersetzt.
Meine drei Brüder
Im Sommer 2018 begann das Regime damit, tausende Gefangene für tot zu erklären. Unter den Namen der Opfer fanden sich auch Angehörige von Amina. Dies ist ihre Geschichte.
»Wir zeigen, was Gefangenschaft bedeutet«
Unser Partner Rami A. hat in Idlib eine kleine Theater-Gruppe gegründet. Ihr erstes Stück hätte eigentlich gerade Premiere feiern sollen, doch dann kamen Luftangriffe dazwischen. Ein Interview über Theater, Dschihadismus und die Bombardierungen auf Idlib.
Demonstration zum 8. Jahrestag der Revolution
Kälte und Dauerregen? Egal! Rund 500 TeilnehmerInnen machten die Demonstration zum 8. Jahrestag des Aufstands in Syrien zum stimmungsvollen Fest mit der Forderung nach Gerechtigkeit und dem Ende der Diktatur.
Wie syrische AktivistInnen die Aufklärung von Verbrechen gegen die Menschlichkeit unterstützen
In Syrien sind rund 100.000 Menschen in Foltergefängnissen „verschwunden“. Damit diese Verbrechen eines Tages aufgeklärt werden können, müssen die einzelnen Fälle akribisch dokumentiert werden. Die Human Rights Guardians haben sich dieser Aufgabe verschrieben.
Endlich vor Gericht: Folter und Mord in syrischen Gefängnissen
Die syrischen Geheimdienste haben Zehntausende Menschen inhaftiert, gefoltert und ermordet, rund 100.000 Menschen gelten bis heute als verschwunden. Bislang mussten die Verantwortlichen kaum Strafverfolgung fürchten, aber das ändert sich – unter anderem dank zivilgesellschaftlicher Initiativen.
»Ich werde niemals schweigen!«
Ihr Mann und ihr Sohn gelten seit sechs Jahren als verschwunden, doch in Europa scheinen sich viele damit abfinden zu wollen, dass die Diktatur in Syrien weiterbesteht - deshalb will Fadwa Mahmoud von den "Families for Freedom" zu den Verbrechen in Syrien nicht schweigen. Ein Beitrag aus unserer neuen Zeitung.
Die Menschenrechtler und die Salafisten
Yassin al-Haj Saleh über seine vermisste Ehefrau Samira al-Khalil und die Verbrechen der Rebellenmiliz Jaysh al-Islam.
Families for Freedom in Berlin: Aufklären über das Schicksal von Syriens Verschwundenen
Families for Freedom ist eine von Frauen geführte Initiative syrischer Familien, die Gerechtigkeit für ihre in syrischer Haft verschwundenen und getöteten Angehörigen fordern. Anfang September machen sie in Berlin auf das Schicksal der Verschwundenen aufmerksam.
Syriens Bürokratie des Todes und das Schicksal der Verschwundenen
Die syrische Regierung hat den Tod hunderter Gefangener eingeräumt. Warum? Ein Beitrag von Nadim Houry.
