Finanzielle Unterstützung für Syrien darf keine „Kriegsdividende“ werden ++ Studie zeigt: Wiederaufbauhilfen drohen Vertreibungspolitik zu zementieren ++ Geflüchtete brauchen Unterstützung an ihren Zufluchtsorten!
Zwei neue Veröffentlichungen liefern weitere Erkenntnisse über den Einsatz von Chemiewaffen in Syrien: Die OPCW hat einen Bericht zum Giftgasangriff vom 7. April 2017 in Douma vorgelegt, der das Assad-Regime schwer belastet. Dasselbe gilt für eine Analyse des Global Public Policy Institute.
Hunderte Male wurden in den letzten Jahren in Syrien Chemiewaffen eingesetzt - nachweislich durch das Assad-Regime und den so genannten "Islamischen Staat".
In Syrien sind rund 100.000 Menschen in Foltergefängnissen „verschwunden“. Damit diese Verbrechen eines Tages aufgeklärt werden können, müssen die einzelnen Fälle akribisch dokumentiert werden. Die Human Rights Guardians haben sich dieser Aufgabe verschrieben.
Die syrischen Geheimdienste haben Zehntausende Menschen inhaftiert, gefoltert und ermordet, rund 100.000 Menschen gelten bis heute als verschwunden. Bislang mussten die Verantwortlichen kaum Strafverfolgung fürchten, aber das ändert sich – unter anderem dank zivilgesellschaftlicher Initiativen.
Die USA wollen nun doch ein kleines Truppenkontingent in Nordsyrien belassen. Zuvor hatten Abzugspläne Befürchtungen vor einer Eskalation geschürt. Doch auch wenn einige US-Soldaten bleiben, gibt es viele offene Fragen für die Zukunft der Region.
Zwei aus Deutschland zurückgekehrte Geflüchtete sind in Syrien „verschwunden“. Mindestens einer der beiden hatte vom BAMF Rückkehrhilfe erhalten. Die Fälle zeigen, wie problematisch die Förderung freiwilliger Ausreisen ist, welche Folgen verweigerter Familiennachzug haben kann und was syrischen Geflüchteten bei Rückkehr droht.
Ein Gespräch mit der Aktivistin Zahra, die trotz der Machtübernahme der Dschihadisten weiter für Bürgerrechte in Kafranbel kämpft.
Maarat al-Nu'man gehört zu den Städten in Idlib, in denen sich die Zivilbevölkerung immer wieder gegen Dschihadisten auflehnt. In den vergangenen Tagen protestierten Studierende erneut gegen die Extremisten. Zugleich wurden in der Stadt mehrere ZivilistInnen durch Beschuss des Assad-Regimes getötet. Daraufhin wurden alle Schulen geschlossen.
In einer neuen von Adopt a Revolution herausgegebenen Studie beleuchten syrische Ökonomen und Sozialwissenschaftler die zentralen Fragen zum Wiederaufbau Syriens und analysieren Strategien, Akteure und Interessen. Die Studie erscheint auf Deutsch, Englisch und Arabisch und ist ab sofort auch als Druckversion bestellbar.
