Trotz einer zusätzlichen Waffenruhe wurde Ost-Ghouta während der letzten Tage weiter beschossen. Russland behauptet derweil, die Terroristen des "Islamischen Staates" zu bekämpfen - die sind dort aber gar nicht präsent.
Viele Zivilisten in Syrien wehren sich gegen islamistische Gruppen – und werden zugleich von Assad bombardiert. Frieden kann es so nicht geben, sagt der Politologe Haid. Interview mit ZEIT Online anlässlich der Veröffentlichung der Studie "Widerstand zwecklos? Wie Syriens Zivilgesellschaft den Extremismus bekämpft".
Während sich in der Provinz Idlib und westlich von Aleppo extremistische Milizen ausbreiten konnten, haben Atareb und einige weitere Städte wie Saraqeb oder Maarat al-Numan ihnen bis jetzt immer widerstanden. Wie gelingt ihnen das?
Immer wieder widersetzen sich syrische Städte erfolgreich den Expansionsversuchen radikalislamistischer Milizen. Doch wie genau gelingt ihnen das? Welche Widerstandsstrategien wenden AktivistInnen an? Der syrische Autor Haid Haid beleuchtet, welche Faktoren über Erfolg und Misserfolg entscheiden.
Die östlichen Damaszener Vororte, in denen ca. 400.000 Menschen leben, sind vollständig belagert und seit zehn Tagen schweren Luftangriffen ausgesetzt. Während die Versorgungslage sich immer weiter verschlechtert, übte Putin den Schulterschluss mit Assad und Erdogan.
Auf ihrem gemeinsamen Gipfel in Sotchi beschlossen gestern die russischen, türkischen und iranischen Präsidenten Putin, Erdogan und Rohani, einen "Kongress der Völker" für Syrien abzuhalten. Ziel dieser neuen "Friedensinitiative" soll eine politische Lösung für den Konflikt in Syrien sein. Unser Kurzkommentar.
Mehrere Regionen Syriens wurden während der vergangene Woche das Ziel erbarmungsloser Luftangriffe. Auch drei Partnerorganisationen von Adopt a Revolution sind direkt betroffen.
Es gibt klare Beweise für die Giftgas-Attacken des syrischen Regimes. Die Täter dürfen nicht ungestraft davonkommen. Ein Gastbeitrag von Elias Perabo in der ZEIT. Zum Beitrag
"Adopt a Revolution" heißt der Verein, den Elias Perabo 2011 gründete. Das Ziel: den unbewaffneten Widerstand in Syrien zu unterstützen. Doch nach sechs Jahren Krieg sind viele der syrische Aktivisten gestorben oder kämpfen ums Überleben. Wie geht man damit um? Elias Perabo im Gespräch mit Ulrike Timm von Deutschlandfunk Kultur.…
Nach dem Giftgasangriff im syrischen Khan Sheikhoun am 4. April 2017 hatten zahlreiche deutsche Politiker vor Vorverurteilungen gewarnt und unabhängige Untersuchungen angemahnt. Jetzt stellt ein UN-Bericht die Täterschaft der syrischen Regierung für den Sarin-Angriff fest. Angesichts dessen muss die Bundesregierung Konsequenzen ziehen.
