Veranstaltung vom

Families for Freedom in Berlin: Aufklären über das Schicksal von Syriens Verschwundenen

Families for Freedom ist eine von Frauen geführte Initiative syrischer Familien, die Gerechtigkeit für ihre in syrischer Haft verschwundenen und getöteten Angehörigen fordern. Anfang September machen sie in Berlin auf das Schicksal der Verschwundenen aufmerksam.
Hintergrund vom

Anwar al-Bunni: »Gerechtigkeit ist lebensnotwendig«

Zehntausende Menschen starben bereits in syrischen Gefängnissen durch Folter, Exekutionen oder unmenschliche Haftbedingungen. Und die Grausamkeiten dauern unvermindert an. Der Anwalt Anwar al-Bunni versucht die Täter von Deutschland aus zur Rechenschaft zu ziehen. Grundlage dafür ist das Weltrechtsprinzip. Es ermöglicht, die Verantwortlichen schwerer Verbrechen in Deutschland vor Gericht zu stellen.
Hintergrund vom

»Die Diktatur verstärkt rückschrittliches Denken«

Vor der Revolution war Khalil Publizist. Mit dem Aufstand gegen das Assad-Regime schloss er sich mit anderen Oppositionellen zur „Linken Koalition“ zusammen. Er heißt eigentlich anders, doch zum Schutz seiner Familie müssen sein echter Name und genauere Details zu seinem Beruf ungenannt bleiben. Ein Gespräch über Syriens Linke und das System Assad.
Hintergrund vom

»Viele Linke sehen nur die Großmächte, nicht die Menschen«

Als die Revolution beginnt, sind sie gerade einmal um die 19 Jahre alt. Sie organisieren sich, streiten für ihre universellen Rechte - und müssen deshalb fliehen oder sogar sterben. Die Geschichte einer Gruppe von jungen Damaszener Dissidenten.
Pressespiegel vom

Presseschau: Wie Aleppo gebrochen wurde

Über die Kriegsverbrechen des Regimes und seiner Verbündeten in Aleppo, die Machtkämpfe in Idlib und den Nazi der Assads. Mitte Dezember endete die viereinhalb Jahre währende Schlacht um Aleppo mit einem Sieg des syrischen Regimes und seiner russischen und iranischen Verbündeten. Der US-Think-Tank Atlantic Council widmet sich den letzten Monaten…
Kommentar vom

Statt vor Gericht zu landen, sitzen unsere Monster am Verhandlungstisch

Ein neuer Bericht von Amnesty International dokumentiert die Zustände im berüchtigten syrischen Foltergefängnis Saidnaya. Bis zu 13.000 Menschen könnten dort zwischen 2011 und 2015 exekutiert worden sein. Ein Kommentar von Karam Nachar.
Hintergrund vom

Folter in Syrien: Und die Welt sah zu – jahrzehntelang

Eine Recherche von Amnesty International beleuchtet die Zustände im Saidnaya-Gefängnis, in dem Folter und Tod alltäglich sind. Die Verbrechen sind jedoch nichts Neues: Das Verschwindenlassen von politischen Gegnern und systematische Folter gehören seit Jahrzehnten zum Standard-Repertoire der Assad-Herrschaft.
vom

Dringender Aufruf: Sofortige Freilassung dreier ziviler AktivistInnen gefordert

Am 11. März 2014 wurde bei AVAAZ eine Petition für die sofortige Freilassung dreier AktivistInnen gestartet, die in syrischen Regimegefängnissen festgehalten werden. Eine Woche zuvor strahlte das syrische Staatsfernsehen in einem knapp halbstündigen Video (arabisch) vermeintliche Geständnisse dieser drei Personen - Mariam Haid, Shiyar Khalil und Hazem Wakid - aus,…
vom

Zivile AktivistInnen in Gefahr: Tödliche Staatsrepression

Anfang März 2014 strahlte das syrische Staatsfernsehen ein knapp halbstündiges Video (arabisch) aus, in dem drei Personen bezichtigt werden, mittels eines terroristischen Netzwerkes Straftaten gegen den syrischen Staat ausgeübt zu haben. Die Beschuldigten, eine Frau und zwei Männer, werden anschließend in gefilmten Geständnissen den Zuschauern vorgeführt; Spuren von Inhaftierung sind…
Kommentar vom

Verhaftungswelle in Damaskus

Erst in dieser Woche erschien ein 31-seitiger Bericht, der die systematische Folter von politischen Gefangenen durch das Assad-Regime dokumentiert. Eine der Forderungen der oppositionellen syrischen Kräfte im In- und Ausland vor Genf II war die Freilassung der politischen Gefangenen als Bedingung für weitere Verhandlungen. Stattdessen inhaftierte das Regime insbesondere in…