Hintergrund vom

Kurz erklärt: Daraa am Abgrund

Seit einer Woche greift das syrische Regime Daraa an, eine der zwei verbliebenen Rebellenenklaven.
Aus unseren Projekten vom

Meine Träume und der Krieg

Die junge Bildungsaktivistin Eman al-Tayr berichtete für uns aus Ost-Ghouta. Sie überlebte die Hölle der Belagerung und des Bombenterrors und wurde wie so viele andere nach Nordsyrien vertrieben. Ein persönlicher Rückblick auf sieben Jahren im Ausnahmezustand.
Aus unseren Projekten vom

Yarmouk: Gefangen zwischen Assad und »Islamischem Staat«

Der Aktivist Abdallah berichtet über die Lage in Süddamaskus und dem Stadtteil Yarmouk - dem letzten urbanen Territorium des „Islamischen Staates“ und letztem hauptstadtnahem Gebiet außerhalb der Kontrolle des Assad-Regimes. Nun greifen die Armee und verbündete Milizen an.
Hintergrund vom

Syriens Schock-Strategie

Nach der massenhaften Vertreibung ganzer Gemeinschaften aus zahlreichen syrischen Städten und Ortschaften erlaubt nun ein neues Gesetz dem Assad-Regime, Eigentum zu konfiszieren, die Vertreibung damit dauerhaft zu machen und die Demografie des Landes radikal zu verändern. Von Leila al-Shami.
Kommentar vom

ZDF: Weitere kritische Anmerkungen zur Syrien-Berichterstattung

Vor rund zwei Wochen, kurz nach dem Einsatz von Chemiewaffen in Douma, haben wir uns mit kritischen Anmerkungen zur Berichterstattung hiesiger Medien zu Wort gemeldet. Denn, so unklar die Umstände des Angriffs zu dem Zeitpunkt noch waren, mit ein wenig journalistischer Sorgfalt wären einige Fehler in der Berichterstattung vermeidbar gewesen. Pauschale Medienschelte liegt uns fern, aber da in der aktuellen Berichterstattung leider weiter ähnliche Fehler passieren, möchten wir noch einmal darauf hinweisen - und wollen damit zu einer besseren Berichterstattung beitragen.
Kommentar vom

Nicht-Militärische Handlungsoptionen der Bundesregierung und der EU zu Syrien

Erst nach dem Angriff auf drei Einrichtungen des syrischen Chemiewaffenprogramms kommen die EU-Außenminister zusammen, um über die Entwicklungen in Syrien zu beraten. Zwar ist eine Reaktion auf die wiederholten, tödlichen Angriffe mit Giftgas in Syrien notwendig, um eine Aufweichung des internationalen Rechts zu verhindern. Gleichwohl verletzt auch ein Militärangriff ohne…
Pressemitteilung vom

PM: Giftgaseinsatz in Syrien bestätigt durch Partner deutscher Hilfsorganisation

Angehörige langjähriger Projektpartner unter den Opfern des Giftgas-Angriffs / Aus Deutschland unterstützte Journalisten filmen Tatort / Aufklärung der Täterschaft nur durch unabhängige Kommission, sofortige Beweisaufnahme nötig / Einmaliger Militärschlag kann nicht zu Gerechtigkeit in Syrien beitragen / Bundesregierung muss umgehend zivile Maßnahmen ergreifen.
Kommentar vom

Giftgasangriff in Douma: Kritische Anmerkungen zur Berichterstattung

JournalistInnen haben einen schweren Job, sie arbeiten unter hohem Zeitdruck, sind oft für breit gefächerte Themen zuständig und werden selbst dann, wenn sie sehr gute Arbeit machen, von vielen Seiten heftig kritisiert. Pauschale Medienschelte liegt uns daher fern. Aber im Fall der Berichterstattung über den Giftgasangriff in Douma können wir auf kritische Anmerkungen nicht verzichten - und hoffen, sie finden in der ein oder anderen Redaktion Gehör.
Kommentar vom

Offener Brief zur Lage in Afrin

Gemeinsam mit den Jusos, den Falken, Civaka Azad, Nav-Dem und medico international haben wir einen offenen Brief an Außenminister Heiko Maas verfasst - und fordern zudem von den Parteispitzen von CDU, SPD und CSU: Keine Waffenexporte an die Türkei!
Hintergrund vom

Abkommen für Waffenstillstand in einem Teil Ost-Ghoutas

Im Lauf des heutigen Tages hatten Medien des Assad-Regimes über ein Abkommen zum Abzug der bewaffneten Rebellen aus dem südlichen Teil von Ost-Ghouta berichtet. Inzwischen bestätigte auch Failaq al-Rahman (Rahman Korps) einen Waffenstillstand für die Städte Erbin, Zamalka und Jobar, der mit Garantien Russlands versehen ist. Im folgenden dokumentieren wir die Regelungen des Abkommens.