Auch wenn zuletzt weniger Bomben fallen und das Assad-Regime scheinbar wieder fest im Sattel sitzt: Wir können das Kapitel “Syrien” nicht hinter uns lassen.
Zum zehnten Jahrestag des Aufstands gegen das Assad-Regime appelliert ein Bündnis aus der Zivilgesellschaft: Keine Zusammenarbeit mit dem Assad-Regime, keine Abschiebungen nach Syrien!
Vor fast zehn Jahren brach die syrische Revolution aus. Selbst wenn Diktator Assad scheinbar an der Macht bleibt: Die Revolution verändert die gesellschaftlichen Verhältnisse. Aktivistinnen streiten dafür, dass Frauen ihre Freiheiten behalten.
Mitte Januar entscheidet ein CDU-Parteitag: Welcher Mann aus Nordrhein-Westfalen wird CDU-Vorsitzender? Ob Merz, Laschet oder Röttgen, der Sieger dürfte gute Chancen haben, Kanzlerinkandidat zu werden. Für viele Syrer*innen ist Angela Merkel wegen ihrer Migrationspolitik im Jahr 2015 eine Heldin. Hat einer der Männer auch das Potenzial dazu?
Der libanesische Staat ist korrupt, klientelistisch organisiert - und er lässt Millionen von syrischen Flüchtlingen weitgehend allein. Inmitten von Lockdown und Wirtschaftskrise sind viele auf sich gestellt. Unsere Partner*innen von Syrian Eyes helfen selbstorganisiert, wo immer sie können. Ihr Bericht im Video.
Unsere Eltern hatten uns vor der Brutalität des syrischen Regimes gewarnt. Wir sahen die Aufstände in Tunesien und sagten uns: Das können wir auch!
Eine Reflexion von unserem Partner Abdallah al-Khateeb über seine Erlebnisse in zehn Jahren Aufstand in Syrien.
Der Winterregen macht Geflüchteten in vielen Lagern in Syrien zu schaffen. Doch nicht so in Deir Ballout. Denn dort arbeiten Aktivist*innen mit den Bewohner*innen zusammen. An den lokalen NGOs vorbei, machen sie die Zelte der Menschen winterfest. Ein Beispiel dafür, wie Selbstorganisation wirkt.
Wir suchen Verstärkung für unser Team: Werde Teil von ,Adopt a Revolution' und bewirb' Dich als Referent*in für unsere Öffentlichkeitsarbeit!
Seit Ende November greifen türkische Soldaten und von der Türkei finanzierte Milizen die von kurdischen Einheiten kontrollierte Stadt Ain Issa in Nordsyrien an – und brechen damit einen in Sotschi ausgehandelten Waffenstillstand. Mindestens 10.000 Menschen sollen vor den Angriffen bereits geflohen sein. Ziel der Türkei ist wohl eine wichtige Verbindungsroute und das Schaffen von Fakten vor dem Machtwechsel in den USA.
Im Camp in Deir Ballout im Nordwesten Syriens leben derzeit 6.000 Menschen in Zelten. Unsere Partner*innen vor Ort helfen mit, dass zum ersten Mal echte Hilfe im informellen Camp ankommt. Sie wandeln die Zelte in feste Bauten um. Dabei müssen sie vorsichtig sein – denn selbstorganisierte Hilfe ist von den türkischen Besatzern nicht gern gesehen.
