Die Präsidentschaftswahl in Syrien ist nicht nur eine Farce, die mit demokratischen Wahlen rein gar nichts zu tun hat. Sie ist auch ein Schlag ins Gesicht derjenigen Syrer*innen, die sich eine positive Veränderung für ihr Land wünschen. Der syrische Künstler Ala' Hamameh interpretiert deshalb Assads Wahlprogramm.
Für ein Projekt zur gemeinsamen politischen Zeitzeug:innen-Arbeit mit Fokus Ostdeutschland suchen wir von der deutsch-syrischen Solidaritätsinitiative Adopt a Revolution Interessierte für einen spannenden Workshop zu Widerstandserfahrungen in der ehemaligen DDR und Syrien!
بيان صحفي مشترك لمنظمات سورية وألمانية سورية برلين ، 25 أيار / مايو 2021. - سينتهي غداً التصويت بما يسمى بـ "الانتخابات الرئاسية السورية" ، والتي يريد الديكتاتور بشار الأسد أن يعطي عبرها لنفسه نظرة ديمقراطية كـ "رئيس سوري". تشير العديد من المنظمات السورية والألمانية السورية إلى أن الانتخابات غير…
Die "Wahlen" in Syrien sind eine Farce. Wenn sich Assad in diesen Tagen zum "Präsidenten" "wählen" lassen möchte, sollten Medienvertreter*innen ihm diese demokratische Legitimation nicht zusprechen. Unsere Pressemitteilung mit sieben syrischen und deutsch-syrischen Vereinigungen.
Es wird spannend: In Syrien wird ein neuer Präsident gewählt. Wird es wieder Assad? Oder wieder Assad? Oder doch Assad? Wir erklären, warum bei den „syrischen Präsidentschaftswahlen“ schon das Wort „Wahlen“ eine Lüge ist.
Vor drei Jahren endete die Offensive des Assad-Regimes auf Ost-Ghouta mit der Eroberung der einstigen Hochburg der Opposition. Zehntausende wurden vertrieben - darunter sämtliche Partner*innen von Adopt a Revolution in der Region. Was ist aus ihnen geworden?
Der Fotograf Ali Dab Dab hat die 2019 aufgeflammten Proteste im Irak dokumentiert. Sie zeigen auch die gewaltsame Repression. Aber was die Bilder nicht erzählen: Wie schwierig und gefährlich ihre Veröffentlichung war. Denn im Irak versuchen etliche Akteure zu verhindern, dass die Proteste gegen das korrupte Regime überhaupt öffentlich werden. Wir haben mit Ali Dabdab über die Proteste seit Oktober 2019, Zensur und die Bedrohungen gesprochen, denen er aufgrund seiner Arbeit ausgesetzt war.
Recherchen zeigen: Die Entscheidung Dänemarks, zahlreichen syrischen Geflüchteten den Schutztitel zu entziehen und sie durch Repressionen zur Ausreise nach Syrien zu nötigen, basiert auf manipulierten oder fehlinterpretierten Lageberichten. Auch die Bundesregierung muss ihre gerade öffentlich gewordenen Abschiebevorbereitungen einstellen: Syrien ist nicht sicher!
Heute vor zwei Monaten wurde Lokman Slim in seinem Auto erschossen. Bis jetzt gibt es keine Anzeichen für ernsthafte Ermittlungen gegen seine Mörder. Es braucht dringend internationalen Druck auf den libanesischen Staat und die Hisbollah – nicht nur wegen Lokman Slim.
Hierzulande gelten islamistische Dschihadisten als das größte Sicherheitsproblem. Doch zivile Aktivist*innen aus Syrien wissen: Das Assad-Regime ist kein bisschen besser. Deshalb haben sie ein Bildmotiv gestaltet, wir bringen es auf eine Tasse.
