Adopt a Revolution unterstützt Aktivist*innen in Syrien im Kampf für Selbstbestimmung und gegen Staatsterror. Ein Porträt anlässlich unserer Nominierung für den taz-Panter-Preis. Zum Beitrag in der taz.
Steht in Idlib die nächste große Schlacht des syrischen Krieges bevor? Die Lage vor Ort ist schon jetzt katastrophal.
Die syrische Regierung hat den Tod hunderter Gefangener eingeräumt. Warum? Ein Beitrag von Nadim Houry.
Wir sind entsetzt über den Twitter-Kommentar von Linksfraktionsvize Heike Hänsel zur Aufnahme syrischer Weißhelme-Mitarbeiter in Deutschland. Wer Helfer als Kriminelle diffamiert, betreibt eine ähnliche Hetze gegen Verfolgte und Asylsuchende, wie AfD und CSU.
Noch immer ist nicht klar, wie es für die Menschen in der Region Daraa im Süden Syriens weitergeht. Das Regime und seine iranischen und russischen Verbündeten haben große Teile der einstigen Rebellenhochburg eingenommen, mancherorts gibt es lokale Abkommen, öfters wird trotzdem weiter bombardiert. Die Menschen vor Ort haben vor allem eines: Angst vor dem Assad-Regime.
Der EU-Türkei-Deal ist mitverantwortlich dafür, dass Menschen, die vor Folter und Mord fliehen, es kaum mehr aus Syrien heraus schaffen, dass sie an der türkischen Grenze erschossen oder illegal nach Syrien abgeschoben werden. Die EU schweigt zu alledem - nach dem Motto: Hauptsache hier sinken die Asylzugangszahlen.
Nach wie vor sitzen Hunderttausende in Syriens Kerkern oder gelten als verschwunden. Dieser Tage erreichen uns vermehrt Meldungen über getötete Gefangene. Folter und Mord dauern an. Ob es jemals für diese Taten Gerechtigkeit gibt, ist unklar - auch weil Internationale Organisationen zu wenig zur Aufklärung beitragen.
2017 war das wohl schwerste Jahr, das unsere PartnerInnen in Syrien bislang durchleben mussten. Und dennoch unterstützten wir 30 lokale Projekte der Zivilgesellschaft wider die Grabesruhe. Lesen Sie unseren Rück- und Ausblick 2017/18!
Im Süden Syriens sind Tausende vor dem vorrückenden Assad-Regime auf der Flucht, zahlreiche Schutzsuchende stauen sich vor der jordanischen und israelischen Grenze. Dass den Menschen die rettende Flucht in die Nachbarländer verweigert wird, verdankt sich auch der deutschen Innenpolitik.
Syrien: 270.000 Flüchtlinge stauen sich vor abgeriegelter Grenze / Regime-Offensive auf Daraa provoziert Massenflucht / PartnerInnen von Adopt a Revolution berichten von vor Ort von katastrophaler Situation.
