In Mossul ist der sogenannte "Islamische Staat" besiegt, die Befreiung ihrer "Hochburg" Raqqa ist nur noch eine Frage von Wochen. Ein Gespräch mit dem syrischen Journalisten Oras Shukur, Mitbegründer des Magazins Ayn al-Medina, über den Stand des Kampfes gegen ISIS und die gewaltigen Aufgaben, vor denen die internationale Gemeinschaft nun steht.
Sara ist eine linke syrische Dissidentin und Frauenrechtlerin. Ein Gespräch über Frauen in der syrischen Revolution, emanzipatorischen Aktivismus an konservativen Orten und Linke, die die Assad-Diktatur verteidigen.
Baran* ist gerade von einer längeren Reise durch Rojava, den mehrheitlich kurdischen Teil Nordsyriens, zurückgekehrt. Als langjähriger Freund von Adopt a Revolution schildert er hier seine Eindrücke von der Rückkehr in seine Heimatstädte und seine Einschätzungen zur aktuellen Situation in der selbstverwalteten Region.
Gemeinsam dafür sorgen, dass Kriegsverbrechen in Syrien geahndet werden: Mit der Kampagne #Crowd4Justice haben wir inzwischen mehr Spendenzusagen für unabhängige UN-Ermittlungen in Syrien erhalten als die meisten Staaten dafür bereitstellen: Österreich, Italien, Spanien und die Türkei zahlen weniger - selbst Großbritannien nur wenig mehr. Und: Wir haben zusammen mit vielen anderen die EU dazu gebracht, 1,5 Millionen Euro draufzulegen!
Seit rund zehn Tagen herrscht im Südwesten Syriens eine Waffenruhe. Diese scheint mehrheitlich zu halten, wie der NGO-Mitarbeiter Elias Perabo berichtet. Zum Beitrag
Während anti-IS-Kämpfer in Syrien und im Irak immer weiter gegen die Terrormiliz vorrücken, steigt auch die Zahl der zivilen Todesopfer durch Luftangriffe der US-geführten Internationalen Koalition. Die Opferzahlen haben sich seit Trumps Amtsantritt vervielfacht.
Adopt a Revolution schließt sich folgendem Aufruf zivilgesellschaftlicher Organisationen an.
Vier Deeskalationszonen sollen die Gewalt in Syrien reduzieren und dann den politischen Prozess wiederbeleben. Doch ob dies gelingen wird, ist zu bezweifeln. Eine Einordnung.
Google und das Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen (UNHCR) suchen im Rahmen eines Webprojekts nach Syrien. Das ist ihnen mehr als misslungen, findet der Journalist Yassin Swehat, Mitbegründer des Magazins al-Jumhuriya, und hilft den Suchenden auf die Sprünge.
Kriegsherr, Henker und Herausgeber antisemitischer Hetzschriften: Der syrische General Mustafa Tlass agierte vier Jahrzehnte lang in Syriens Machtzentrum. Am Dienstag starb er im Alter vom 85 Jahren in Paris - für seine Taten wurde er nie belangt.
