Schlagwort: Flucht
Hilferuf aus Idlib: “Das Regime will alle töten, die sich für ihre Grundrechte einsetzen”
Zivilgesellschaftliche Organisationen im Nordwesten Syriens, darunter Partner*innen von “Adopt a Revolution”, fordern in einer Stellungnahme zur aktuellen militärischen Eskalation in Nordwestsyrien, ein Ende der Offensive und internationales Eingreifen.
Eskalation in NWS: Mit aller Waffengewalt gegen Zivilist*innen
Ermutigt durch Straflosigkeit und internationales Schweigen intensivieren das Assad-Regime und sein Verbündeter Russland ihre Bombardierungen auf Nordwestsyrien. Dabei setzen sie auch international geächtete weiße Phosphorbomben auf zivile Ziele ein. Viele versuchen sich in Sicherheit zu bringen – darunter auch einige unserer Partner*innen. Die Frage ist nur: wohin fliehen?
Bündnis fordert Mut zu antirassistischer Migrationspolitik
Angesichts der bevorstehenden Vorkonferenz zur Innenminister:innen-Konferenz (IMK) am 25. Mai fordert das Bündnis ‘Mut zur antirassistischen Migrationspolitik‘ (BMaM) einen Kurswechsel in der Migrations- und Asylpolitik und ruft zu einer Protestkundgebung auf.
Offener Brief an Berlins Innensenatorin Iris Spranger: Zusagen einhalten!
Die Aufnahme geflohener Verwandter scheitert ganz real und viel zu oft an der Einkommenshürde. Eine Absenkung ist seit 2021 vorgesehen, jetzt soll sie nur für besondere Härtefälle gelten. Das macht eine geteilte Verpflichtungserklärung unmöglich. Wir fordern: Halten Sie Absprachen und Zusagen ein, Frau Spranger!
10 Jahre Revolution in Syrien: Vielleicht verloren, aber sicher nicht vorbei
Auch wenn zuletzt weniger Bomben fallen und das Assad-Regime scheinbar wieder fest im Sattel sitzt: Wir können das Kapitel “Syrien” nicht hinter uns lassen.
Die Revolution ist nicht besiegt
Unsere Eltern hatten uns vor der Brutalität des syrischen Regimes gewarnt. Wir sahen die Aufstände in Tunesien und sagten uns: Das können wir auch!
Eine Reflexion von unserem Partner Abdallah al-Khateeb über seine Erlebnisse in zehn Jahren Aufstand in Syrien.
„Die Lösung für Europas Probleme liegt in Syrien!“
An den EU-Außengrenzen eskaliert die Lage – die EU ringt um eine Lösung. Das bleibt auch den Menschen in Idlib nicht verborgen. Unser Partner Raed Abu Rabia aus Saraqib erklärt, warum Europa Idlib nicht länger ignorieren darf.
Menschen verlassen Ost-Ghouta – Evakuierung, Flucht oder Vertreibung?
Nach wochenlangem, heftigem Bombardement mit mindestens 1.869 getöteten ZivilistInnen seit Beginn der syrisch-russischen Offensive verlassen immer mehr Menschen die Region Ost-Ghouta. Im Zuge der jüngsten Offensive des Assad-Regimes mit russischer Unterstützung waren viele zunächst innerhalb der völlig unterversorgten, stark zerstörten Vorstädte von Damaskus geflüchtet. Doch spätestens nachdem zwei der dominanten Rebellengruppen, Ahrar al-Sham und Failaq al-Rahman, Vereinbarungen über ihren Abzug zugestimmt haben, verlassen viele der rund 400.000 BewohnerInnen die Gegend - freiwillig und unfreiwillig. Ein Überblick.
»Natürlich hat das auch hier den Radikalen geholfen«
Wie zehntausende andere Menschen wurde unser Partner Mutaz im Dezember aus Aleppo nach Idlib vertrieben. Auf der Suche nach Freiräumen landete er in Atareb – in der Hoffnung sich dort wieder engagieren zu können.
Ein Jahr nach dem „March of Hope“: Als die syrische Revolution nach Europa kam
Ein Jahr ist es nun her, dass wir erleben durften, wie Europa für kurze Zeit seine Grenzen öffnete. Seitdem hat sich vieles geändert. Die fremdenfeindliche AfD erzielt Rekordergebnisse und Europa schottet sich ab wie nie zuvor. Eine Bestandsaufnahme, ein Jahr nach dem „March of Hope“.
