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Kurz Erklärt vom

Cross Border: Das Scheitern der UN in drei Akten

Am 10. Juli war erstmal Schluss mit humanitärer UN-Hilfe für Nordwest-Syrien – das Mandat lief aus und konnte durch Russlands Veto nicht verlängert werden. Kurz darauf die Kehrtwende: Die Hilfe läuft weiter. Vorerst. Was genau passiert ist und was das Resultat am Ende heißt, haben wir hier kompakt zusammengefasst.
Pressemitteilung vom

Adopt a Revolution fordert Akt staatlichen Ungehorsams, um Menschenleben zu retten

Russland hat im UN-Sicherheitsrat gegen die UN-Resolution 2165 gestimmt. Seit heute darf die UN damit keine humanitären Hilfslieferungen mehr in den Nordwesten Syriens bringen. Derzeit gibt es keine echte Alternative, um diesen lebensrettenden Mechanismus zu ersetzen. Die Geberländer und die Bundesregierung sind jetzt in der Pflicht, sofort zu handeln und in einem Akt staatlichen Ungehorsams weitere Hilfslieferungen ohne UN-Mandat sicherzustellen. Ansonsten könnten Millionen Menschen sterben.
Pressemitteilung vom

Bundesregierung muss Abhängigkeit von Autokraten jetzt beenden!

Die Türkei steht kurz vor ihrem nächsten völkerrechtswidrigen Angriffskrieg in Nordost-Syrien. Das ist eine Katastrophe mit Ansage für die Menschen in der bereits volatilen Region. Die deutsch-syrische Menschenrechtsorganisation Adopt a Revolution fordert deshalb die Bundesregierung auf jetzt zu handeln, bevor es zu spät ist. Dazu gehört auch dafür zu sorgen, dass sich die EU aus ihrer Abhängigkeit von Erdoğan befreit.
Kurz Erklärt vom

Warum UN-Hilfslieferungen nicht über Damaskus laufen dürfen

Wird es weitere humanitäre UN-Hilfe für Nordwest-Syrien über den 10. Juli hinaus geben oder wird Russland das verhindern? Bislang ist es ein Stochern im Dunkeln, Russland lässt sich nicht in die Karten schauen. Eins aber ist sicher: Alternativ Hilfen über Damaskus abzuwickeln, ist keine Option.
Aus unseren Projekten vom

“Sind das jetzt alles Terroristinnen?”

Wie bringt man eigentlich Frauen aus allen Gebieten Syriens an einen Tisch? Geht nicht? Geht wohl. Unsere Partnerin und Gründerin des Frauenzentrums Makers of Change Souad, hat ein landesweites Frauennetzwerk initiiert. Im Interview erzählt sie von ihrer Arbeit, gegen welche Widerstände sie kämpfen muss und von ihren gesellschaftlichen Errungenschaften.
vom

Türkische Invasion – Was wir verlieren könnten

Erdogan bereitet seine nächste militärische Invasion in Nordsyrien vor. Unseren Partner*innen droht das Aus für ihre Arbeit. Was würden wir ganz konkret verlieren, wenn es zur türkischen Invasion Nordsyriens kommt? Ein Blick zu unseren Partner*innen von Hassaka bis Qamishli.
Hintergrund vom

UN-Hilfen für Syrien: Russlands Drohgebärden und ihre Folgen

Der UN-Sicherheitsrat stimmt am 10. Juli über eine UN-Resolution ab, die auch über den Stichtag hinaus die grenzüberschreitende UN-Hilfe für Nordwest-Syrien ermöglichen soll. Russland droht diese mit einem Veto zu stoppen. Was wäre die Folgen und was sind die Optionen?
Bericht aus Syrien vom

“Uns als Zivilgesellschaft wird es am härtesten treffen“

Bei der türkischen Militärinvasion steht nicht mehr die Frage im Raum ob, sondern eigentlich nur noch wann. Wir haben Menschen in Nordost-Syrien, Idlib und der Türkei gefragt: Wie geht es euch mit der Bedrohung und was erwartet ihr?
Bericht aus Syrien vom

Der IS auf dem Vormarsch – mit freundlicher Unterstützung der Türkei

Der IS ist nicht besiegt: In den vergangenen Wochen und Monaten gab es bereits eine Reihe von Anschlägen im Nordosten Syriens. Mit der angekündigten türkischen Militäroperation könnte der IS sogar wieder zurück zu alter Stärke finden.
Interview vom

Afrin: Wie lebt es sich unter türkischer Besatzung?

Die türkische Armee hat 2018 völkerrechtswidrig den kurdischen Kanton Afrin in Nordsyrien eingenommen. Jetzt droht eine weitere türkische Militäroffensive in der nordsyrischen Grenzregion. Der syrische Menschenrechtsaktivist Bassam al-Ahmad gibt im Interview einen Einblick, was es für die Bevölkerung konkret bedeutet, in einem türkisch besetzten Gebiet zu leben.