Weltweit teilen sich die Menschen angesichts der Corona-Pandemie in zwei Lager: In diejenigen, die das Virus sehr ernst nehmen und diejenigen, welche die Lage als nicht so dramatisch empfinden. Unsere Partner*innen vom zivilen Hooz-Zentrum kämpfen gegen das Corona-Virus und einen leichtfertigen Umgang mit diesem.
In Koblenz hat der weltweit erste Strafprozess über syrische Staatsfolter begonnen. Wir fügen der Berichterstattung nicht nur die Stimmen Betroffener, sondern eine weitere Dimension für die deutsche Politik hinzu.
Heute beginnt in Koblenz der weltweit erste Prozess gegen Folterer des Assad-Regimes wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit. Es geht um viel mehr als um die beiden Angeklagten. Die Politik und die Justiz müssen Konsequenzen ziehen.
Weltweit erster Strafprozess gegen Angehörige des Assad-Regimes wegen Folter / Verbrechen gegen die Menschlichkeit dauern in Syrien weiter an / Appell an die Innenminister: Abschiebestopp darf nicht aufgeweicht werden!
Aufgrund eines russischen Vetos mussten Anfang des Jahres verschiedene Grenzübergänge nach Syrien für UN-Hilfen geschlossen werden. Jetzt kontrolliert das Assad-Regime die internationale Hilfe für die Selbstverwaltung in Nordost-Syrien. Das hat dramatische Konsequenzen - insbesondere angesichts der Sars-Cov-2-Pandemie.
Die Selbstverwaltung hat im kurdisch geprägten Nordsyrien eine strenge Ausgangssperre verhängt, um die Ausbreitung des Corona-Virus zu verhindern. Umso wichtiger ist, dass sich die Menschen zu Hause informieren können. Unsere Partner*innen vom Welat-Radio machen es möglich.
In der Corona-Krise zeigt sich ein weiteres Mal die hässliche Fratze der HTS: Die dschihadistische Miliz beansprucht zwar die Kontrolle über die zivile Verwaltung, doch die leistet kaum etwas für die Zivilbevölkerung. In den letzten Jahren hat die Zivilgesellschaft lernen müssen, sich selbst zu helfen.
Die Organisation für das Verbot Chemischer Waffen, kurz OPCW, hat drei 2017 verübte Giftgasangriffe auf die Stadt Ltamenah untersucht. Das Ergebnis ist eindeutig: Das Assad-Regime hat dort zweimal Sarin und einmal Chlorgas eingesetzt. Wann wird es dafür endlich bestraft?
Angesichts der COVID-19-Pandemie wenden sich syrische Aktivist*innen mit einem Appell an die UN, die EU und ihre Mitgliedsstaaten: Die Bevölkerung Nordsyriens braucht dringend humanitäre und medizinische Hilfe sowie Schutz vor weiteren militärischen Eskalationen. Helfen Sie mit!
Die Vorhersagen für eine Corona-Pandemie in der umkämpften syrischen Region Idlib sind erschreckend. Wie können sich insbesondere Flüchtlinge in einem Krisengebiet vor dem Virus schützen? Unsere Partnerin Huda vom Frauenzentrum in Idlib Stadt berichtet von ihrer Arbeit.
