Die Befürchtungen wachsen, dass sich das Coronavirus in den überfüllten Lagern in Idlib ausbreitet. Ein Video unserer befreundeten NGO The Day After (TDA) zeigt eindrücklich, wie gefährlich das Corona Virus für die Menschen in Syrien ist.
Mit einem dramatischen Appell wenden sich 49 zivilgesellschaftliche Organisationen Nordostsyriens an die Internationale Gemeinschaft: Die Türkei darf die Wasserversorgung für die kurdisch geprägte Region Hassaka nicht länger unterbrechen!
Ein Großteil der syrischen Schutzsuchenden erhält in Europa weiterhin einen Schutzstatus. Aber es gibt Anzeichen dafür, dass sich der Druck auf syrische Geflüchtete erhöht.
Berichte von Schüssen der türkischen Grenzposten auf fliehende Zivilist*innen an der türkisch-syrischen Grenze sind fast alltäglich. Ob es einen Schießbefehl gibt oder nicht: Im Grenzgebiet wird Europas Abschottungspolitik mit scharfer Munition durchgesetzt.
Mit einem neuen Hilfsprojekt in Idlib unterstützt Adopt a Revolution syrische Aktivist*innen, die den Ausbruch des Corona-Virus zu verhindern versuchen. Sollte das nicht gelingen, droht ein Massensterben.
Es war nur eine Frage der Zeit: Das Corona-Virus ist nun auch offiziell in Syrien angekommen. Insbesondere in Nordsyrien droht den Schwächsten im Land, den Millionen von Flüchtlingen und Vertriebenen, eine Katastrophe biblischen Ausmaßes – denn wegen des Konflikts ist das Gesundheitssystem ohnehin überlastet, falls es überhaupt noch existiert.
Zwar hält das Waffenstillstandsabkommen zwischen der Türkei und Russland für Idlib bislang weitestgehend an. Gegen die gemeinsamen Patrouillen türkischer und russischer Truppen entlang der M4 regt sich aber Protest – von der Zivilbevölkerung und der HTS, die um ihren Einfluss bangt.
Anlässlich des vierjährigen Bestehens des EU-Türkei-Deals wenden wir uns gemeinsam mit zahlreichen Vereinen, Initiativen und NGOs in einem Appell an die europäische Öffentlichkeit.
Um die Verbreitung des Corona-Virus zu hemmen, entfallen bis auf weiteres alle unsere Veranstaltungen. Bahntickets können bei der DB kostenfrei storniert werden.
Adopt a Revolution lädt Aktivist*innen der Syrischen Revolution und der DDR-Bürgerrechtsbewegung zu einem Erfahrungsaustausch ein. Gemeinsam wollen wir Möglichkeiten des Engagements gegen Rechts auf der Basis gemeinsamer Erfahrungen andenken. Wir freuen uns über Bewerbungen!
