Schlagwort: Syrien
Tag der Unmenschlichkeit
Mit der Entscheidung, den Abschiebestopp für Syrien zu beenden, machen die Innenminister der Union den gestrigen „Tag der Menschenrechte“ zu einem Tag der Unmenschlichkeit.
Aus Deutschland abgeschoben, in Syrien gefoltert
Wer jetzt Abschiebungen nach Syrien fordert sollte wissen: Bereits etliche Male wurden aus Deutschland Menschen nach Syrien abgeschoben und anschließend dort inhaftiert und gefoltert. Wir haben einige solcher Fälle in einer Chronik gesammelt.
Keine Abschiebungen nach Syrien, keine Kooperation mit dem Assad-Regime!
Bundesinnenminister Horst Seehofer sowie mehrere Landesinnenminister wollen den Abschiebungsstopp nach Syrien aufweichen. Sie ignorieren dabei völlig die dramatische Menschenrechtslage vor Ort: Syrien ist ein Folterstaat! Zudem wären Syrien-Abschiebungen ein verheerender erster Schritt der Normalisierung des Assad- Regimes. Abschiebungen nach Syrien sind nicht zu rechtfertigen, auch nicht von Straftätern und Gefährdern!…
Der Folter in Syrien entkommen: „Ich lebe jeden Tag in dem Wissen, dass ich nur aufgrund meines deutschen Passes nach Hause gekommen bin.“
Martin Lautwein saß 48 Tage in einem syrischen Foltergefängnis. Jetzt schließt er sich der Klage gegen Folterer des Assad-Regimes an - und geht mit seinen Erlebnissen an die Öffentlichkeit. Hier begründet er seinen mutigen Schritt und weist darauf hin, dass andere noch immer und noch viel mehr unter der Gewalt in Syriens Gefängnissen leiden. Ein Statement.
„Flüchtlingskonferenz“ in Damaskus – Stellungnahme
Russland und das Assad-Regime laden zur Flüchtlingskonferenz nach Syrien. Zwar haben europäische Staaten und die EU eine Beteiligung abgelehnt, jedoch müssen internationale Akteure weiter daran arbeiten, Gerechtigkeit in Syrien zu schaffen, um eine sichere Rückkehr zu ermöglichen.
Corona-Pandemie: Unterstützen Sie die Selbsthilfe geflüchteter Aktivist*innen!
Die syrische Zivilgesellschaft hat nicht darauf gewartet, bis die Covid-19-Pandemie die Flüchtlingslager Nordsyriens erreicht. Doch seit es erste Fälle gibt, verstärken die Aktivist*innen ihre Anstregungen. In Selbstorganisation tun sie alles in ihrer Macht stehende, die Folgen der Katastrophe abzumildern. Unterstützen Sie diese Arbeit mit Ihrer Spende!
Gefährder abschieben nach Syrien?
Offenbar ein syrischer Dschihadist hat in Dresden einen Menschen erstochen, einen zweiten schwer verletzt. Reflexhaft werden Forderungen nach Abschiebungen laut. Auch Friedrich Merz, der gerne Bundeskanzler würde, fragt danach. Dabei sind Abschiebungen nach Syrien keineswegs vertretbar – und auch kein geeignetes Mittel gegen islamistischen Terror. Eine Nachhilfe.
Wie sicher sind syrische Geflüchtete vor Abschiebung?
Alle sechs Monate entscheidet die Innenministerkonferenz über die Verlängerung des Abschiebungsstopps nach Syrien. Sollte dieser fallen, wären Abschiebungen nach Syrien theoretisch wieder möglich. Daher lohnt sich ein Blick in die Statistik: Welche und wie viele Syrer*innen wären davon bedroht?
„Wir zahlen den Preis für eure Abhängigkeit von Russland!“
In Syrien haben uns die Islamisten bedroht, drangsaliert und verfolgt. Das Assad-Regime hat uns ausgehungert und bombardiert. Aber unsere Revolution vernichtet hat die russische Luftwaffe. Weil ihr sie gelassen habt! - Ein Beitrag der Aktivistin Huda Khaity
Den Staatsfolterprozess von Koblenz verstehen
Mutmaßliche Folterer des Assad-Regimes stehen seit April in Koblenz vor Gericht. Es ist der weltweit erste Prozess im Zusammenhang mit der gewaltsamen Unterdrückung des Aufstands gegen die Diktatur in Syrien – und findet damit weltweit Beachtung. Besonders nah dran an den Entwicklungen vor Gericht ist ein hörenswerter Podcast.
