Angesichts der bevorstehenden Innenminister*innen-Konferenz (IMK) vom 14.-16. Juni fordert das Bündnis ‘Mut zur antirassistischen Migrationspolitik‘ (BMaM) einen Kurswechsel in der Migrations- und Asylpolitik und lädt zu einer Pressekonferenz, Protestdemo und Gala-Abend ein.
Angesichts der bevorstehenden Vorkonferenz zur Innenminister:innen-Konferenz (IMK) am 25. Mai fordert das Bündnis ‘Mut zur antirassistischen Migrationspolitik‘ (BMaM) einen Kurswechsel in der Migrations- und Asylpolitik und ruft zu einer Protestkundgebung auf.
Die Menschen in Idlib leben in ständiger Angst vor dem nächsten Angriff, der nächsten Bombe, der nächsten erzwungenen Flucht. Mit den verheerenden Erdbeben kommt eine weitere schwer traumatische Erfahrung hinzu. Die psychische Belastung ist enorm. Unsere Partner*innen vom Frauenzentrum Idlib versuchen den Traumata entgegenzuwirken und Frauen sowie Kindern zu helfen, mit dem Erlebten umzugehen.
Menschen mit Behinderungen stehen in Syrien am Rande der Gesellschaft – viele politische, gesellschaftliche, ökonomische und buchstäbliche Hürden verhindern ihre aktive Teilnahme am alltäglichen Leben. Besonders dramatisch ist die Situation für Mädchen und Frauen mit Behinderungen.
Wir haben Partner*innen von uns in verschiedenen Regionen im Nordosten und Nordwesten Syriens sowie in der Türkei gefragt, auf welches Ergebnis sie am Sonntag bei den Türkeiwahlen hoffen. Die Antworten sind höchst unterschiedlich, aber in einem Punkt sind sich alle einig.
In den Libanon geflüchtete Syrer*innen erleben hier seit Jahren Repression, Rassismus, Hetze. Zuletzt hatte es sich immer weiter zugespitzt – sogenannte Bürgerwehren machen Jagd auf sie. Nun gibt sogar Massenabschiebungen. Im Interview berichten unsere ehemaligen Partner*innen von Syrian Eyes aus Beirut über die derzeitige Situation.
Psychosoziale Zentren für Geflüchtete und Menschenrechtsorganisationen fordern von der Bundesregierung, keine Schutzsuchenden mehr nach Polen abzuschieben. Systematische Inhaftierungen, völkerrechtswidrige Zurückweisungen und Verletzungen von Menschenrechten sind für Geflüchtete in Polen an der Tagesordnung.
Rassismus, Diskriminierung und wirtschaftliche Prekarität prägen das Dasein von Syrer*innen im Libanon. Die jüngsten Fälle unrechtmäßiger Deportationen nach Syrien verleihen ihren sowieso schwierigen Verhältnissen einen tödlichen Charakter.
In Syrien hatte laut Humanitarian Needs Assessment Programme (HNAP) bereits 2020 jede vierte Person über 12 Jahren eine körperliche Behinderung. Bei den Kindern zählte UNICEF 2018 allein 750.000 mit kriegsbedingter Behinderung. Eine Lobby haben sie nicht, stattdessen erleben sie Diskriminierung und Ausgrenzung. Unsere Partner*innen von Dhuai Alhumam wollen das ändern. Mit ihrem Dialogprojekt reden sie nicht nur über Inklusion und Gleichstellung, sondern bewirken diese auch – Stück für Stück.
Das Bündnis MutZuAntirassistischerMigrationspolitik kritisiert scharf die von der CDU angestoßene Scheindebatte, mehr Abschiebungen und Verlagerung der Asylverfahren an die europäischen Außengrenzen wären eine gangbare Lösung, um den Herausforderungen der Kommunen bei der Unterbringung und Versorgung geflüchteter Menschen zu begegnen.
