Unsere Partner*innen von PÊL reichen eine Beschwerde beim UN-Sonderberichterstatter für die Rechte indigener Völker ein. Darin weisen sie auf die gezielte Verfolgung von Kurd*innen in den türkisch-kontrollierten Gebieten Syriens hin. Ihre Forderungen: Unabhängige Untersuchungen und Druck auf die Türkei, die Praxis systematischer Verfolgung zu beenden.
Was sind politische Interessen von Syrer*innen in Deutschland? Und wie können sie sich mit ihren Anliegen Gehör verschaffen?
Amnesty International belegt, was Abgeschobenen in Syrien droht: Ein neuer Bericht der Organisation dokumentiert Fälle von 66 Menschen, die nach ihrer Rückkehr nach Syrien verschleppt, vergewaltigt oder gefoltert worden sind - darunter etliche Kinder.
Das Verschwindenlassen gehört zu den perfidesten Methoden, die Diktaturen anwenden, um den Widerstand ihrer politischen Gegner zu brechen. Die meisten von ihnen tauchen nie wieder lebend auf. Sie werden verhaftet, gefoltert, ermordet und ihre Leichen an geheimen Orten verscharrt. Es handelt sich nicht um geheime Morde; sie werden begangen mit der Absicht, sie zu vertuschen und ihre juristische Aufklärung zu erschweren oder gar zu verhindern. Denn mit dem Verschwinden der Körper verschwinden auch die Beweise.
Wir haben mit Sarj und Ali gesprochen - ihre Berichte vom Alltag im Libanon sind erschütternd.
Vor acht Jahren tötete das Giftgas Sarin rund 1.300 Menschen in den Vororten von Damaskus. Bis heute wurde keine*r der Beteiligten dafür zur Verantwortung gezogen. Aber die syrische Zivilgesellschaft arbeitet daran, Gerechtigkeit herzustellen.
Erst zwei Tag vor dem Fall Kabuls an die Taliban änderte das Innenministerium seine Haltung und setzt Abschiebungen nach Afghanistan aus. Was das das über die Qualität der Entscheidungen von Innenpolitiker*innen? Welche Lehren lassen daraus für Syrien ableiten? - Ein Kommentar.
Der Stadtteil Daraa al Balad wird weiter vom Assad-Regime und seinen Verbündeten belagert und beschossen. Ein ehemaliger Partner von Adopt a Revolution hat uns über die Situation vor Ort berichtet – und warum er mit seiner Familie bislang nicht geflohen ist.
Heute vor einem Jahr explodierten im Hafen von Beirut 2750 Tonnen Ammoniumnitrat. Rund 200 Menschen wurden getötet, Tausende verletzt, große Teile der Stadt verwüstet. Unsere Partner*innen aus dem Libanon berichten über ihr Jahr nach der Katastrophe, über die weiterhin schreckliche Lage, über das, was ihnen trotzdem Hoffnung macht und warum sie dringend Unterstützung brauchen.
Die Eskalation in Daraa al Balad zeigt: Das Assad-Regime bleibt seiner altbekannten Strategie treu. Wo Widerstand erwächst, wird die Zivilbevölkerung bekriegt. In Daraa al Balad geht das Regime mit Hungerblockade, Granatbeschuss, Panzern und Scharfschützen gegen die Bevölkerung vor. Und die Welt? Tut so, als sei der Krieg schon vorbei.
